Aussensaiter Forum

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saitenzug

hellau. was bestimmt bei einer gitarre alles den saitenzug. die dicke der saiten alleine oder hat das auch was mit der gitarre selber zu tun?
danke

Re: saitenzug

: hellau. was bestimmt bei einer gitarre alles den saitenzug. die dicke der saiten alleine oder hat das auch was mit der gitarre selber zu tun?
: danke

Hallo,

wenn die Gitarre stabil genug ist, hat sie nichts mit dem Saitenzug zu tun. Bestimmend sind Saitendicke (bei umsponnenen die Stärke des Kernes), Saitenmaterial, schwingende Saitenlänge und vor allen die Tonhöhe.

Gruß
Peter

Re: saitenzug

Hallo,

:Bestimmend sind Saitendicke (bei umsponnenen die Stärke des Kernes), Saitenmaterial, schwingende Saitenlänge und vor allen die Tonhöhe.

Ich denk mal hyperval hat grade die schwingende Saitenlänge (Mensur) gemeint.
Die ist bei Fender Strats und ähnlichen Modellen etwas länger als z.B. bei Gibson Les Pauls und deren Nachbauten.
Bei letzteren ist dadurch auch der Saitenzug ein wenig sschwächer.

Gruß, Oli



Re: saitenzug

hellau. was bestimmt bei einer gitarre alles den saitenzug. die dicke der saiten alleine oder hat das auch was mit der gitarre selber zu tun?
danke


Alaf!
Was bestimmt das? Saitenspannung (also resultierende Stimmung, bzw. Tonhöhe), natürlich Material (krassestes Beispiel: Nylon vs Stahl) und - Stichwort ".....mit der Gitarre selber zu tun" - Mensur, also Länge der schwingenden Saite. Ist sie kürzer wie bei Gibsons, aber die Saite ist aus gleichem Material, gleicher Dicke und soll auf gleicher Tonhöhe klingen, muss sie weniger straff gespannt werden. Daher hier: bei gleichen anderen Faktoren = weniger Saitenspannung.

Nebenbei....
Desweiteren ergibt sich noch ein Voodoo-Faktor, den ich mir selber nicht erklären kann. Die Saiten auf meinen Strats fühlen sich alle weicher an als auf meinen Teles. Alle relevanten äusserliche Faktoren die physikalisch dabei hineinspielen sind gleich.
Ist entweder ein psychosomatischer Effekt, oder ein Beispiel für die Gestalt-Theorie, namentlich dass eine Gitarre ein Kompositum ist aus mehreren Elementen, die sich im Zusammenspiel anders geben als die Summe der einzelnen Teile erwarten liesse. Sozusagen ein komplexes, interaktives und nur begrenzt empirisch greifbares Geschehen. Selbige Gestalt-Theorie muss auch schon mal für die Erklärung hinhalten, warum alte Gitarren sich "in sich" einschwingen. Also dass man keine guten Resultate kriegt, wenn man nur alte Einzelkomponenten neu zusammenschwartet. Der Gestalteffekt ist dann durchbrochen.
Das ist keine Charlatanerie. Emil's angewandte Physik ist ein Beispiel dafür. Und hat sogar wissenschaftliche Grundlage und greifbare Resultate.
Man kann es aber sicher auch Voodoo nennen. Das kürzt Diskussionen mit Verkäufer im Gitarrenladen sicher etwas ab.


Gruß,
groby

Re: saitenzug

: :Bestimmend sind Saitendicke (bei umsponnenen die Stärke des Kernes), Saitenmaterial, schwingende Saitenlänge und vor allen die Tonhöhe.
:
: Ich denk mal hyperval hat grade die schwingende Saitenlänge (Mensur) gemeint.


Aloha -

es scheinen

a) wieder Ferien zu sein. Hyperdinges Frage strotzt ja nur so vor Ferienfreundlichkeit.

b) freu ich mich das Peter sich mal ins Aussensaiter schreibenderweis' verewigt. Willkommen und nimm dir einen Keks ;o)

c) Meinen Oli und Peter das gleiche (selbe? Ich werd' mir das nie merken können)

d) War Neil Young's Auftritt im Rockpalast schon schwer beeindruckend und bewies das Schwingungen nicht immer allein etwas mit Saiten zu tun hat :o)

scnr on ...
bO²gie