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Re: (Technik) Guitar goes Ethernet

: Also ist doch toll. Bisher hatten wir nur Probleme mit Kabeln, rauschenden Amps und besoffenen Drummern. In Zukunft sind dann Hubs falsch konfiguriert, Ports auf dem Keyboard-Firewall dumm konfiguriert oder die Rüttmuss-Gitarre hat die falsche Netmask.
:
: Toll .... :-))

jau :-)
Mich haben die begeisterten Kommentare ehrlich gesagt etwas verwundert. Mein Großvater meinte immer: "Wo viel dran ist, kann auch viel kaputt gehen." Er bezog das zwar eher auf Haushaltsgeräte, aber ich denke, das ist durchaus übertragbar :-)

Gruß,
Johannes

Re: (Technik) Guitar goes Ethernet

Hihihihi....

Da ist ja echt was dran - an dem System viel Fehlermoeglichkeit, an Eurer Kritik viel wahres.

Tatsaechlich sollte man nicht mit Technik rumspielen, welche man nicht wenigstens Ansatzweise begreift und beherrscht, finde ich oft. Auf der anderen Seite sind wir vielleicht einfach wieder zu Altsackmaessig, oder?

Ich erinnere mcih an einen Mikrofonhersteller, der ein digitales Mikro entwickelt hat. es war sehr, sehr gut, nur hatten die Entwickler in Ihrer Freude dem Ding zu viele Funktionen mitgegeben. Und wo man viel einstellen kann, kann man viel falsch einstellen. Und die Testpersonen befanden fast alle, dass das Mikro scheisse sei...

Heutzutage kommt das Ding quasi ohne Optionen und langsam aber sicher wird es gemocht und gekauft.

Wenn die Gibsons also einfach ein Interface bauen, das per Plug & Pray loept, und dem Nutzer keine Konfiguration abverlangt - dann sehe ich das durchaus nicht so boese wie Ihr! Bloss weil ich auch lieber auf meine analogen Kabel zurueckgreife, nehme ich doch wahr, dass solche 'wilden' Methoden eben immer irgendwo auftauchen, und sich irgendwann in unser Leben einnisten (siehe: Mobiltelefone...)

Und wenn es schiefgeht, gibt es wieder Arbeit fuer Ingenieure und Techniker, also, lasst sie ruhig Internetten.

gut "no latency - hah!" Ton!
ullli

Re: (Technik) Guitar goes Ethernet

Mojn Ullli,

ich wollte das ganze ja nicht in Bausch und Bogen verdammen, mich hat nur die Begeisterung verwundert, mit der diese Meldung da offenbar aufgenommen wurde. Für mich ist das eher ein Fall von "Mal gucken, wie's aussieht, wenns mal ausgereift ist."

Gruß,
Johannes