Hi!
Ich habe eine intime Frage an die Tieftonkollegen.
Wenn mir im Laufe einer Session oder ausgiebigen
Klausurstunden eine Mörderbasslinie einfällt (was öfter
passiert, prahl!), habe ich das Problem, diese am
nächsten Tag oder auch nach diversen anderen Stücken
wieder auf Anhieb zu reproduzieren. Meist muss ich mich
ein paar Minuten hampelig darauf einspielen oder sie
gelingt mir worst case gar nicht mehr.
Shit! Ständig das Band mitlaufen lassen, ist eigentlich
auch nicht die Lösung. Die Töne und die Tonfolge ist mir
noch präsent, aber der Groove hakt.
Es ist wie eine Fremdsprache, bei der man die Vokabeln
weiß, aber die Aussprache nicht mehr hinbekommt.
Meine Methode ist normalerweise, die Linie "zu sprechen",
d.h. zum Beispiel:
Leck-mich, oh-leck-mich-doch am Arsch - - du - - Sack!
Das funktioniert aber manchmal auch nur suboptimal.
Wie macht ihr das denn so?
Wie gesagt, wenn ich eine Linie an mehreren Tagen regelmäßig
gespielt habe sitzt sie bombenfest, aber mich ärgert es,
daß die genialen Dinger, die man so beim Spielen entwickelt,
so flüchtig sind.
Gruss, Ralf
Übersicht
- Spreken Sih Bassisch? - gestartet von Ralf 5. September 2001 um 12:49h
- Re: Spreken Sih Bassisch?
- von
falke
am 5. September 2001 um 16:15
- Re: Spreken Sih Bassisch?
- von
Winni
am 5. September 2001 um 14:20
- Re: Spreken Sie Musikalisch?
- von
Juergen
am 5. September 2001 um 15:42
- Re: Spreken Sih Bassisch?
- von
Ralf
am 5. September 2001 um 14:28
- Re: Spreken Sie Musikalisch?
- von
Juergen
am 5. September 2001 um 15:42
- Re: Spreken Sih Bassisch?
- von
falke
am 5. September 2001 um 16:15
: Wie macht ihr das denn so?
: Wie gesagt, wenn ich eine Linie an mehreren Tagen regelmäßig
: gespielt habe sitzt sie bombenfest, aber mich ärgert es,
: daß die genialen Dinger, die man so beim Spielen entwickelt,
: so flüchtig sind.
:
: Gruss, Ralf
Bin zwar kein Tieftonkollege, aber auch Gitarristen fallen schöne Läufe ein ;-)
Nur - die Flüchtigkeit ist mir ebenso bekannt. Teilweise sogar daß ich irgendwas spiele und es direkt danach schon nichtmehr reproduzieren kann, weil plötzlich der "Feel" fehlt.
Du bist also nicht allein, was zwar bei dem Problem nicht hilft, aber vielleicht etwas tröstet ;-)
Irgendwie Fatal - aber eine Lösung dafür habe ich auch nicht. Sollte jemand ein Patentrezept haben, was ich nicht glaube, wäre das natürlich absolut genial!
Gruß Winni
: Wie gesagt, wenn ich eine Linie an mehreren Tagen regelmäßig
: gespielt habe sitzt sie bombenfest, aber mich ärgert es,
: daß die genialen Dinger, die man so beim Spielen entwickelt,
: so flüchtig sind.
:
: Gruss, Ralf
Bin zwar kein Tieftonkollege, aber auch Gitarristen fallen schöne Läufe ein ;-)
Nur - die Flüchtigkeit ist mir ebenso bekannt. Teilweise sogar daß ich irgendwas spiele und es direkt danach schon nichtmehr reproduzieren kann, weil plötzlich der "Feel" fehlt.
Du bist also nicht allein, was zwar bei dem Problem nicht hilft, aber vielleicht etwas tröstet ;-)
Irgendwie Fatal - aber eine Lösung dafür habe ich auch nicht. Sollte jemand ein Patentrezept haben, was ich nicht glaube, wäre das natürlich absolut genial!
Gruß Winni
Hi Winni,
: : Bin zwar kein Tieftonkollege, aber auch Gitarristen fallen schöne Läufe ein ;-)
Ach ja, ich vergaß! :-)))
Gruss, Ralf
: : Bin zwar kein Tieftonkollege, aber auch Gitarristen fallen schöne Läufe ein ;-)
Ach ja, ich vergaß! :-)))
Gruss, Ralf
Kein Patentrezept sondern mein zugegeben simpler Lösungsversuch: Wann immer mir beim Rumdudeln was interessantes "rausrutscht", versuche ich sofort, das eben gespielte zu wiederholen (möglichst mehrfach). Dann ist der Eindruck noch frisch und meist reißt auch der Groove nicht ab. Hat man sich dieses Verfahren einmal angwöhnt, wiederholst Du dann sozusagen automatisch.
Hoffe geholfen zu haben,
Juergen
Hoffe geholfen zu haben,
Juergen
Whatabout Bleistift und Notenblatt?
Oder kleines Diktaphon in der Tasche. Geht schnell und ist nicht grösser als ein Tuner.
btw. ist aber auch nur "Suboptimal"
"mach fettich"
falke