hi
ich habe wieder mal ausprobiert, die Nylongitte aufzunehmen.
Wieder mit dem Shure SM57, diesmal von hinterm Schallloch auffen Steg gezielt. Auch nicht schlecht so.
Gäabe es hier zu hören: °^^°°°^^^°
Gruß Hayman
hi
ich habe wieder mal ausprobiert, die Nylongitte aufzunehmen.
Wieder mit dem Shure SM57, diesmal von hinterm Schallloch auffen Steg gezielt. Auch nicht schlecht so.
Gäabe es hier zu hören: °^^°°°^^^°
Gruß Hayman
Moin.
Also bei mir zerrt es. Schön gespielt, aber die Mikroposition mag ich gar nicht.
Schonmal den "über der Schultertrick" ausprobiert? Mikro dahin wo Dein Ohr(rechts) ist. Das macht man allerdings idR mit Kleinmembrankondensern, aber ich würde das auch mal mit einem 57er probieren. Und der Raum muss "klingen". Neben der Nahabnahme an der Gitarre, würde ich immer mal ein Raummikro aufstellen. Stereo, da wo der imaginäre Zuhörer sitzen würde. Wenn Du nur das SM57 hast, guck mal ob eine Videokamera o.ä. und dann nur die Tonspur leicht zum Direktsignal dazumischen.
Ein "Studiotrick" den ich mal erleben durfte: Der Gitarrist spielt eine Passage in einer Schleife, möglichst konstant und in der späteren Aufnahmeposition. Der Techniker/Tonassistent geht alle 20 Sekunden auf eine andere Position. Entweder man macht das zu dritt(TonI am Pult) oder zu zweit (TonI hat geschlossene, laute Kopfhörer auf und bewegt das Mikro selbst). Da wo es am angenehmsten klingt, wird ein Mikro aufgestellt. Das funktionert mit Raummikros genauso wie mit Closemiking. Das macht man für jede benutze Gitarre und für jeden Raum, den der Raum in dem aufgenommen wird, hat gerade bei der Akustikgitarre einen großen Einfluss auf den Sound. Ein weiterer Vorteil: Nach dieser Aktion ist der Gitarrist definitv warm gespielt.
Gruß
Ugorr
Moin Wolfgang,
>> Auch nicht schlecht so.
Yep, das gefällt mir, sowohl vom Klang her (angenehm warm) als auch musikalisch ala Urlaub und Tiefenentspannung deinerseits ...
Gruß
Stoffel
Also bei mir zerrt es.
hmm? dann must du aber mal deine anlage überprüfen.
danke für die ausgiebigen tipps. das macht durchaus sinn, wenn man die gitte in einem schön klingenden, extra dafür ausgesuchten raum aufnimmt. hier im kämmerchen zuhause kann man nicht von "schönem raumklang" sprechen. daher ist die option eines raummikros auch sinnlos. es bleibt dann nur closemiking und anschließend ne nette raumgestaltung mittels plugin-effekt. das sm57 ist ein nahbesprechungsmikro. wenn´s weiter als 25cm von der schallquelle weg ist, geht schon deutlich die wärme weg, der schultertrick funktioniert damit nicht.
gruß hayman
Moin Stoffel
: Yep, das gefällt mir, sowohl vom Klang her (angenehm warm) als auch musikalisch
das gefällt mir, dass es dir gefällt. viel schöner ist natürlich das original für piano, am besten die fassung von reinbert de leeuv!°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
: Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
mir gefällt es sehr gut, schön auch, dass Du es so langsam gespielt hast, viele andere Versionen sind mir zu schnell.
Positiv überrascht bin ich vom SM57, ich hatte es selber mal vor einigen Jahren mit meiner Nylon probiert und bin damit nicht zu Potte gekommen (wohl aber nachher mit dem billigsten Mikro überhaupt), Abstand und Position machen einfach mehr aus als manch einer denkt.
Beste Grüße
Jochen
hi jochen
danke der netten worte.
ja, langsam kommt die nummer gut. vorlage war ja die pianofassung von reinbert de leeuv. (link in der antwort zu ugorr).
jep, kommt sehr auf die positionierung des sm57 an. ich setz den kopfhörer auf, spiele und verschiebe solange bis es stimmt. bei der nylon (bei meiner........) ist es am besten, wenn das mikro am hinteren rand des schalloch steht, aber in extremen winkel auf den steg gerichtet. abstand knapp 20 cm.
die fender f15 westerngitte braucht´s ganz anders. da ist das sm57 am 12. bund, zielt aber auf den oberen rand des schalllochs. abstand auch ca. 20 cm.
gruß wolfgang
Hallo Wolfgang,
vielleicht liegt es am Song an sich, aber diesmal packt es mich nicht so sehr. Du hast vor etwas längerer Zeit schon einmal eine klassische Aufnahme hier gepostet, da fand ich den Sound irgendwie stimmiger und angenehmer (war glaube ich das gleiche Mic, aber am Hals auf den 12. Bund gerichtet, oder?).
Und auch bei mir zerrt es an manchen Stellen etwas.
Aber davon ab, dein Spiel auf der Nylon-Acoustic ist toll, ich wünschte, ich könnte meine Fingernägel auch so einsetzen, aber dafür fehlt mir einfach das nötige Gefühl und die Kontrolle.
Gruß Martin
hi martin
die von dir angesprochenen aufnahmesituation mit sm 57 auf 12.bund hatte ich
die anderen aufnahmen mit der nylon sind genau wie die letzte gemacht worden. d.h. ob ich nun wirklich wieder die genau gleiche micro-position hatte oder auch die gleiche eingangsstellung am mischpult, kann ich allerdings nicht beschören. liegen ja jeweils ein paar wochen dazwischen.
merkwürdig: ich hör kein zerren, auch bei der aufnahme ging´s rote lämpchen im cubase nicht an. ist das zerren bei 1:29 und 1:45? da ist nämlich ein ungewohnter und gemeiner dreiklang f# - g - h, kommt später nochmal.
ich hab das glück, sehr stabile nägel zu haben, da kann man einiges mit machen ;-))
schön , dass es gefällt
gruß wolfgang
: Gäabe es hier zu hören: °^^°°°^^^°
Hallo hayman,
danke für die Zeitreise. Hat mich direkt in mein 17./18. Lebensjahr gebeamt, als ich das Stück auf dem KLavier gespielt habe. Und, wichtig, nicht zu schnell gespielt. Gefällt mir.
Gruß, Klaus