Hallo Männers,
nach langen Wintermonaten, in denen ich mich kaum noch in unser ungeheiztes (Arbeits-)Musikzimmer begeben habe, hat es mich heute abend endlich mal wieder so richtig gepackt.
Just habe ich zuerst einmal gecheckt, was bei AS so läuft - und siehe da: Neue Aussenjams - wie geil!
Also, nicht lange gefackelt, und die lange verfroren Pfoten mal wieder auf's Griffbrett der E-Geige bewegt und fröhlich losgejammt. Dabei nicht lang rumgedocktert, sondern second take in! Der 111er gefällt mir! Cooler Groove!
Mit natürlichem Frohlocken habe ich natürlich auch die jüngsten E-Violin Aktivitäten von Johannes verfolgt. Also meine Meinung dazu: !) Johannes ist viel mehr im Training und spielt deutlich sauberer als ich zur Zeit. Aber was ich interessant finde: Wir beiden Geiger haben durchaus auch ein ganz eigene Heransgehensweise bezüglich "Geige meets Rock". Johannes ist da, aus meiner Sicht, eher noch etwas stärker von der Klassik inspiriert (was ich super geil finde!), während ich mich auch stark von so Leuten wie Jerry Goodman (Mahavishnu Orchestra) oder bedingt auch Jean-Luc Ponty (obwohl ich den in der nach-Zappa-Zeit fast schon zu poppig finde) inspiriert inspiriert fühle. Aber - inspiriert heist natürlich noch lange nicht - ganz dicht dran. Dazu braucht es ein etwas kontinuierlichers Übungsprogramm - und insbesondere: Keine deutschen Winter (und kalten Pfoten). Und außerdem ist "ganz dicht dran" ja sowieso überhaupt nicht da Ziel, oder?
In diesem Sinne, schön mal wieder bei Euch aufschlagen zu dürfen - Ein tolles Forum, vele Grüße
André