Hi miteinander,
wollte mal die Meinung von erfahrenen Gitarristen zu kreativen Pausen hören.
Ich selbst habe vor ca. 4 Jahren (mit 38, Gruss an alle anderen alten Säcke) angefangen, autodidaktisch Gitarre zu lernen per Peter Buschs Gitarrenbuch. Hatte dann später auch noch sporadisch nen Gitarrenlehrer und nach ca. 6 Monaten kam dann so das ganze Equipment für E-Gitarre incl. BOSS BR-8 dazu, mit dem ich mich jetzt im home-recording versuche (ebenfalls Bass und Drumcomputer vorhanden). Leider hatte ich noch nicht das Vergnügen, mit anderen Leuten gemeinsam Musik zu machen oder in ner Band zu spielen.
Die ersten 3 Jahre war ich voll enthusiastisch und ohne grossen Zeitdruck am üben und hielt meineGitarre täglich zwischen 2 und 5 Stunden in Händen und sah/hörte auch entsprechende Fortschritte.
Im Moment bin ich zeitlich etwas eingeschränkt und die Übungsphasen werden kürzer oder fallen für mehrere Tage ganz aus. Durch die dadurch entstehenden kürzeren und längeren Pausen, die im Extremfall bis zu 2 Wochen reichen, bin ich nun etwas in Sorge, dass ich das erlernte teilweise wieder verliere und durch die fehlende Übung auch Kreativität verloren geht.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit solchen Situationen gemacht?
Schonmal thanx für eure Tips und relplies.
pogon
johnson
Übersicht
- (Gitarre) Übungs-Pausen - kreativ oder destruktiv??? - gestartet von johnson 5. Februar 2001 um 11:34h
- DANKE JUNGS,
- von
johnson
am 5. Februar 2001 um 14:07
- Re: Bitte, Johnson :-))
- von
bO²gie
am 5. Februar 2001 um 14:33
- Re: Bitte, Johnson :-))
- von
bO²gie
am 5. Februar 2001 um 14:33
- Re: (Gitarre) Übungs-Pausen - kreativ oder destruktiv???
- von
Der Felix
am 5. Februar 2001 um 12:39
- Re: (Gitarre) Übungs-Pausen - kreativ oder destruktiv???
- von
O//i
am 5. Februar 2001 um 12:22
- Re: (Gitarre) Übungs-Pausen - kreativ oder destruktiv???
- von
Rainer
am 5. Februar 2001 um 11:48
- DANKE JUNGS,
- von
johnson
am 5. Februar 2001 um 14:07
Kreativität ist nichts, was von einer praktischen Anwendung abhängt, sondern von innerer Disposition und Einstellung.
Übe-Pausen können manchmal hilfreich sein, wieder mit neuem Elan an das Instrument zu gehen. Nachteile sind das Zurückbilden von Kraft und erlernten Bewegungsabläufen. Würde ich mir keine Sorgen drum machen. Wichtiger wäre viel mehr, die erlernten Sachen wenigstens gelegentlich mit anderen Musikern anzuwenden. Wohnzimmer-Performances sind gut und schön, die Interaktion mit Anderen aber unersetzlich und nicht mit Üben oder Home-Recording zu vergleichen.
Übe-Pausen können manchmal hilfreich sein, wieder mit neuem Elan an das Instrument zu gehen. Nachteile sind das Zurückbilden von Kraft und erlernten Bewegungsabläufen. Würde ich mir keine Sorgen drum machen. Wichtiger wäre viel mehr, die erlernten Sachen wenigstens gelegentlich mit anderen Musikern anzuwenden. Wohnzimmer-Performances sind gut und schön, die Interaktion mit Anderen aber unersetzlich und nicht mit Üben oder Home-Recording zu vergleichen.
Hallo Johnson !
: Im Moment bin ich zeitlich etwas eingeschränkt und die Übungsphasen werden kürzer oder fallen für mehrere Tage ganz aus. Durch die dadurch entstehenden kürzeren und längeren Pausen, die im Extremfall bis zu 2 Wochen reichen, bin ich nun etwas in Sorge, dass ich das erlernte teilweise wieder verliere und durch die fehlende Übung auch Kreativität verloren geht.
Klar, die reine Fingerfertigkeit, Koordination und Kraft geht bei solch langen Uebungspausen etwas verloren, das muss man danach eben wieder aufholen, ABER:
Solche Zwangspausen haben sich bei mir auf die kreative Seite des Spielens immer sehr positiv ausgewirkt. Danach habe ich die eingefahrenen Licks, Fingersaetze etc. leichter verlassen koennen und bin viel leichter auf neue Sachen gekommen. Vielleicht sollte ich mal wieder so eine Pause einlegen ;)
Cheerio, O//i
: Im Moment bin ich zeitlich etwas eingeschränkt und die Übungsphasen werden kürzer oder fallen für mehrere Tage ganz aus. Durch die dadurch entstehenden kürzeren und längeren Pausen, die im Extremfall bis zu 2 Wochen reichen, bin ich nun etwas in Sorge, dass ich das erlernte teilweise wieder verliere und durch die fehlende Übung auch Kreativität verloren geht.
Klar, die reine Fingerfertigkeit, Koordination und Kraft geht bei solch langen Uebungspausen etwas verloren, das muss man danach eben wieder aufholen, ABER:
Solche Zwangspausen haben sich bei mir auf die kreative Seite des Spielens immer sehr positiv ausgewirkt. Danach habe ich die eingefahrenen Licks, Fingersaetze etc. leichter verlassen koennen und bin viel leichter auf neue Sachen gekommen. Vielleicht sollte ich mal wieder so eine Pause einlegen ;)
Cheerio, O//i
Kann mich den beiden anderen bisher nur anschließen, so eine Übungspause ist nicht wirklich schlimm, ich habe nach sowas mal einen völlig neuen Ansatz gefunden, bin auch Stilmäßig irgendwie offener geworden. Und ich glaube sogar in der nicht-Übungszeit besser geworden zu sein. Denn man macht sich ja auch so Tags über mal so seine Gedanken über's spielen und ist, so glaube ich, zumindest unterbewusst ständig mit dem Spielen beschäftigt.
Gruß
Felix
Gruß
Felix
jetzt geht's mir schon bedeutend besser! =;)
pogon
Johnson
pogon
Johnson
: jetzt geht's mir schon bedeutend besser! =;)
Ich leg' nochmal einen nach: Ich bin eh "übungsfaul", aber gerade Pausen (ruhig mal ein paar Tage ohne Geige) haben bei mir immer nur den Spaßfaktor gesteigert. Manchmal mach' ich das auch ganz bewußt: Klampfe nicht anfassen, auch wenn sie lockt und schon bringt's am Tag drauf doppelt Spaß. Und mit einem gutem Kumpel, wie der BR-8, hat man ja auch zu jeder Tages und Nachtzeit einen Spielgefährten ;)
slide, pogo und twang on ...
bO²gie
Ich leg' nochmal einen nach: Ich bin eh "übungsfaul", aber gerade Pausen (ruhig mal ein paar Tage ohne Geige) haben bei mir immer nur den Spaßfaktor gesteigert. Manchmal mach' ich das auch ganz bewußt: Klampfe nicht anfassen, auch wenn sie lockt und schon bringt's am Tag drauf doppelt Spaß. Und mit einem gutem Kumpel, wie der BR-8, hat man ja auch zu jeder Tages und Nachtzeit einen Spielgefährten ;)
slide, pogo und twang on ...
bO²gie