Aussensaiter Forum

Diskussionen mit neuen Beiträgen

Hier darf jeder frei heraus seine Meinung sagen, solange niemand beleidigt wird. Auf Postings von Vollidioten sinnvollerweise gar nicht erst antworten.
Extrem unerwünscht sind reine Werbe-Beiträge. Danke.

(-) Header verbergen



Übersicht

Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Hallo liebe Gemeinde,

ich soll für den Sohn einer Freundin das Equipment checken, welches er zu Weihnachten geschenkt bekommen hat.  Da ich befürchte das der TransenAmp keine besonders gute interne Verzerung hat, welchen Verzerrer würdet Ihr einem 12 jährigen Anfänger empfehlen.

Ich bin nun seit Jahren raus aus der Nummer und all die ich kenne sind finanziell völlig "out of scope". Also Liga DualDrive, BOR, Fulltone, Okko ......

Ich dachte an Boss DD1 oder ähnliches bis max 100 Eur gerne auch gbraucht. Meiner Meinung nach sollte ein solider Verzerrer für Classic Rocksounds am Anfang reichen.

Also was würdet Ihr einem Anfänger empfehlen

Gruß

Jens


Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Hallo Jens,

noch ein bißchen was drauflegen und ein BOSS ME-50. Das Ding kann jedem Anfänger zeigen, was eigentlich die diversen Effekte überhaupt tun, ist leicht zu bedienen und robust.

Natürlich ist das Teil nicht perfekt und sicherlich auch nicht der Multi für die Ewigkeit aber für Einsteiger (auch wie Waufel Einsteiger in die Effektwelt) ist das tauglich.

Gruß

erniecaster


Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Hallo Jens,
ich persönlich würde da zu einem Digitech Multidings greifen, z.B. RP50 bzw. der Nachfolger davon. Da gibts ein/zwei Werkspresets, die gut sind, es lassen sich aber gut funktionierende Sounds einstellen, nachdem man kapiert hat wie das geht. Sowas sollte für um die 50 Eur zu kriegen sein und hat natürlich auch Chorus/echo usw. drin.
Ich hab hier noch ein RP80 (das Gleiche aber + Gaspedal) rumstehen, wenn du es haben willst schick ne Mail.
Gruß
Günther

Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Hi,

ganz im Ernst: kauf mein Fulldrive 2. Ich habe zwei und eins kommt weg. Es ist ein zweikanalig umschaltbarer Overdrive (on/off + schaltbarer Boost), umschakltbar auf einen zweikanalig schaltbaren reinen Lautstärkeboost. Die Euros, die er über den genannten 100€ liegt, machen sich dadurch bezahlt, dass man das Teil als 12-jähriger wahrscheinlich länger behält als die derzeitige Gitarre und den derzeitigen Amp. Zumal gerade dieses Fulldrive 2 auch besser als die meisten anderen Verzerrer mit einem cleanen Amp funktioniert. Durch die Zweikanaligkeit wertet es diesen zu einem 3-kanaligen Setup auf (clean, Crunch, Lead). Schreib mich bei Interesse an.

Disclaimer: Dies ist kein reines Werbeposting.

Gruß, ferdi


Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Moin Jens,

Also ich habe mehrere Zerrer...ich kann ebenfalls den Bad Monkey empfehlen. Was auch sehr gut ist, ist der Blueszerrer von Digitech, mir fällt der Name grade nicht ein. Screaming Blues oder so ähnlich.

Was ich persönlich ja auch Megageil finde ist die FatCat die ich habe. Das ist so ein ProCo Rat Nachbau von Ibanez. Ich liebe das Teil. Also ne Ratte oder so kommt auch immer gut.

Grüße


Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Lieber ferdi,

keineswegs will ich Dir Dein Geschäft kaputtmachen. Nur...

Die Euros, die er über den genannten 100€ liegt, machen sich dadurch bezahlt, dass man das Teil als 12-jähriger wahrscheinlich länger behält als die derzeitige Gitarre und den derzeitigen Amp.

Das ist nur dann richtig, wenn der 12-jährige die Qualität des Zerrers erkennt. Es kann aber auch sein, dass der junge Mann meint, dass "die blöde Altherrenkiste gar nicht richtig zerrt", weil ums Verrecken keine Death-Metal-Zerre rauskommt und das Ding spontan in die Bucht haut, um sich einen H&K Warp zu kaufen.

Stell Dir vor, manche Menschen verkaufen ihre Strat, um sich eine Paula zu leisten...

Gruß

erniecaster


Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Hallo Jens,

ich würde zu diesem Zweck den Boss OS-2 nehmen.

Einerseits schön Basic Drive,Tone,Level - Anfänger sind ansonsten ja auch schnell mal abgelenkt oder überfordert von so Multi-Kisten etc, - andererseits trotzdem ausreichend variabel, weil man zumindest zwischen Overdrive und Distortion wechseln kann - und Du weißt ja scheinbar nicht so genau, welche Art Musik der Junge dann spielen will, oder doch?

LG,

Wolfgang


Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Hallo Jens,

das würd ich mit dem Bengel bequatschen - was er sich vorstellt, irgenwo schon mal gehört hat, ob er sich überhaupt etwas vorstellt... Wie hoch der Output seiner Gitarre ist (Humburger oder Singlecoil). Etc. Ob es gleich loszerren soll oder einen Übergang in der Zerre geben will. Über Bosse wie DS-1 oder SD-1 würd ich da nicht hinausgehen. (Die halte ich immernoch für gut und praktikabel, bei allem, was der Markt inzwischen alles hervorgebracht hat.) Ausprobieren würd ichs auch.

Gruss

Michael


Re: Verzerrer für Anfänger (Qual der Wahl)

Hi Jens!

Hast Du den Amp schon spielen können und die Verzerrung ausprobiert? Die meisten kleineren Transenamps die wir im Laden haben bieten Gain bis zum Abwinken, da ist dann von Blues bis Death Metal fast alles drin, das reicht imo völlig aus, gerade für einen Anfänger, der sich noch nicht so sehr Gedanken um Sounds, denn um's spielen macht. Wenn das so ein kleiner 15W Übungscombo ist macht auch ein gutes Pedal da m.M.n. nicht viel aus, da der Amp an sich eben auch schon klingen muß und die Voraussetzung haben muß, um mit einem guten Pedal (ich meine 100€ für einen Booster evtl. gebraucht , dafür gibt's ja schon seeeehr edle Teile am Markt) funzen zu können, sprich den Zerrsound besser hinzukriegen.

Ich würde erstmal testen, und wnen die Zerre echt so schlimm sein sollte, kann man immer noch ein Pedal kaufen. Und wnen's schon ein Pedal für den Anfang sein soll, nimm ein WahWah, das macht Freude, sieht schick aus, und man seinen Fuß draufabstellen,-)))

Mach's gut!