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Frage zum Homercording Gitarre

Hallo Ihr Alle,

sagt mal wie sollte ein Gitarrensignal ausgepegelt sein, damit der Fachmann da nachher auch was mit anfangen kann wenn er die Spur bekommt. Bin in Sorge das ich das vielleicht zu leise, oder gar zulaut aufnehme das es vielleicht übersteuert ist oder sowas.

Gibt es da Tips oder eine Regel?

Gruß Michael


Re: Frage zum Homercording Gitarre

Hallo Michael,

*womit* willst Du es denn aufnehmen? Cassetten-Recorder? DAT-Recorder? Analog-Band? Soundcard & Computer?

Generell gilt, man sollte den gesamten zur Verfügung stehenden Pegelbereich von —120db (oder so) bis 0dB für sein Signal ausnutzen, dann klappts auch mit dem Fachmann. *Übersteuern* wird das Medium erst (irgendwann) oberhalb von 0dB.

Greetz, Martini

Re: Frage zum Homercording Gitarre

Hallo Michael,

hast Du die Möglichkeit, Dein Signal
auszusteuern?

Audiointerfaces und Mischpulte haben
ja im Normalfall eine "Clipping-LED".
Bei Mischpulten ist die Vorverstärkung
wichtig.
Wenns nur in den Spitzen "clippt" und
die Recording-Software auf den Standardwerten
(wie von Martini beschrieben 0dB) steht ist das
Signal auch in Ordnung.

Grüße, NIk

Re: Frage zum Homercording Gitarre

Hallo!

: Generell gilt, man sollte den gesamten zur Verfügung stehenden Pegelbereich von —120db (oder so) bis 0dB für sein Signal ausnutzen,

Im analogen Bereich, ja. In der digitalen Welt gibt es geteilte Meinungen zum Thema. Die meisten von denen, die ich auf
http://womb.mixerman.net für Experten halte, raten zur eher vorsichtigen Aussteuerung der Aufnahmen.

Gruß,
Klaus

Re: Frage zum Homercording Gitarre

Man muß sich eben mal eine Probeaufnahme anschließend im Audioeditor genau ansehen. Perkussive Signale können kurzzeitig übersteuern, ohne daß dies bei der Aufnahme als clipping angezeigt wird, weil einfach die Anzeigen zu träge sind. Deshalb die Empfehlung, auf die letzten paar Einser zu pfeiffen...

der onk mit Gruß

Re: Frage zum Homercording Gitarre

Servus,
erstmal bekommst du von mir die zwei fehlenden „ß“ bzw. „ss“.

Frag doch deinen Fachmann, der weiß am besten, was er wie möchte.

Grundsätzlich:
(Normalerweise) ist (hörbares) Übersteuern schlecht, weil die Töne verzerrt klingen.

Um das zu verhindern, gibt es Meßinstrumente, die anzeigen, wenn das Signal übersteuert ist. Dabei muß das Meßinstrument zum (Aufnahme-)Gerät passen. „Aufnahme“ steht in Klammern, weil natürlich in der gesamten Signalkette nichts (unabsichtlich) verzerren soll.

Digitale Geräte reagieren äußerst empfindlich auf Übersteuerung: entweder das Signal ist in Ordnung oder nicht. Da gibt es nur „ja“ oder „nein“; ein „Geht-so-grade-noch“ gibt es nicht, obwohl sehr kurze Clippings oft nicht zu hören sind. Das wiederum hängt von der Signalart (Klang) und der Signalumgebung (Mix) ab.

Analog: Da soll's durchaus mal rot werden.
Digital: Da sollte es gar nicht rot werden. Je größer allerdings die Bitbreite (inzwischen ja oft schon 24 Bit) ist, mit der du aufnimmst, desto weniger hoch mußt du aussteuern.

Aber ohne Infos darüber, was du genau machen willst, hat es wenig Sinn, hier weiter zu schreiben.

Nochmal:
Frag deinen Fachmann.

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