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Reverb Frage/ Peavey Classic

Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe gelich ein paar blöde Fragen!

Ich habe gestern einen gebrauchten Peavey Classic bekommen. Ich habe bisher nur Akustik Gitarre gespielt aber werde mir bald eine elektrische kaufen - dehalb hab ich noch wenig Ahnung von Amps.

Also hinden in meinem Peavey Amp liegt lose eine kleine Tasche, mit einem Stück Pappe und dem Federhall-Kästchen. Was muss ich damit machen? Soll ich das einfach drin liegen lassen oder muss ich es auspacken und anders einbauen???

Ich weiss auch nicht ob der Reveb richtig funktioniert, ich hör zwar etwas Echo aber nicht viel. Ich habe zum Ausprobieren eine Waschburn Jazzgitarre angeschluossen, die hat einen kleinen Tonabnehmer.
Ich sehe auch nicht, dass sich die Federn bewegen wenn ich spiele!?
Liegt das dara, dass ich keine richtige E-Gitarre benutze?

Ausserdem liegen noch ein paar Ersatz-Röhren für die Vorstufe bei, wann merk ich ob ich die wechseln muss!

Vielen Dank schon mal im voraus!!

Steffi

Re: Reverb Frage/ Peavey Classic

Hallo!

Es ist eigentlich ganz einfach. Kauf Dir eine elektrische Gitarre, dreh an allen verfügbaren Reglern, spiel und hör hin. Wenn Dir gefällt, was Du hörst, ist alles gut. Dann lass Dir auch nicht reinreden!

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Amps und Gitarren zu modifizieren. Sie zu verändern, um es deutsch zu schreiben. Ob es eine Verbesserung ist, ist eine Frage des Geschmacks - lass Dir da nicht reinreden.

Spielen, hören. Bei Wohlfühlen gilt: Never change a running system.

Mach Dir einfach keine Gedanken um die Technik.

Gruß

Matthias

Re: Reverb Frage/ Peavey Classic

Hallo Steffi,

ich muss Matthias' würdevollen Beschreibungen, als ehemaliger (sich-in-den-Bauch-beißender-weil-verkauft-habender) Peavey Classic 30-Besitzer, hinzufügen, dass der Reverb bei diesem Gerät nicht sehr stark realisiert ist. Der Anteil wird eben mit dem Reverb-Regler eingestellt. Hats Du eine Gitarre mit niedrigem Ausgangspegel, kommt auch der Reverb nicht sehr stark. Mit einer E-Gitarre kligt es vermutlci anders.

Die Vorstufen-Röhren halten in der Regel schon sehr lange. Sind sie hin, nimmt der Rauschpegel des Amps stark zu, oder der Klang wird auch bei niedrigem Gain (Verstärkung, 1. regler) verzerrt oder es klirrt.

Rainer

Re: Reverb Frage/ Peavey Classic

Hi Rainer,

als ehemaliger (sich-in-den-Bauch-beißender-weil-verkauft-habender) Peavey Classic 30-Besitzer...

Kenn ich, ich habe auch schon 15 kg Bauchspeck verloren, ale ehemaliger Peavey Classic 50 (4x10) Besitzer....
Schwacher Trotz, dass ich jetzt wieder eine Konfektionsgrößer kleiner tragen kann....*g*

Auf Deutsch: ich hab unzähliges Geraffel in meinem Musikerleben gakuft, verschlissen und vertickt...und es gibt nur wenige Sachen, die ich vermisse:

Les Paul Pro Deluxe P90
Peavey Classic
Ibanez AFR Bass
Philip Kubicki Factor Bass

aber die richtig dolle !

Liebe Grüße

Uli


Re: Reverb Frage/ Peavey Classic

Hi Steffi,

wenn schaltungstechnisch alles in Ordnung ist, dann befestigst du idealer Weise die Pappe als Abdeckung auf dem Federhall-Kästchen und umwicklest das Ganze mit soviel Schaumgummi, wie gewaltlos noch in die Tasche passt. Damit machst du das Hallsystem unempfindlich(er) gegen akustische Rückkopplungen, das Kästchen selbst nimmt nämlich gerne die Schwungungen des Ampgehäuses auf. Wenn du dann noch irgendwie zwei kleine Leisten, Profile oder sonstwas auf der Boden des Amps schrauben kannst und die fertig gefüllte Halleinheit darauslegst und mit zwei Schrauben in Position hältst, hast du auch die Schwingungsübertragung von Ampgehäuse auf die Halleinheit minimiert.

Vielleicht wirst du das als Jazzerin nie brauchen, aber Rocker modifizieren ihre Hallsysteme so, weil sie sonst feedbacken.

Die Vorstufenröhren sollten eine Lebensdauer von vielen Monaten bis Jahren haben. Richtig gute Produkte wie General Electrics wurden schon zehn Jahre lang gespielt. Wenn du klanglich zufrieden bist, lass die drin, die drin sind.

cu, ferdi

Re: Reverb Frage/ Peavey Classic

Vielen Dank an alle!




: Hallo Steffi,
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: ich muss Matthias' würdevollen Beschreibungen, als ehemaliger (sich-in-den-Bauch-beißender-weil-verkauft-habender) Peavey Classic 30-Besitzer, hinzufügen, dass der Reverb bei diesem Gerät nicht sehr stark realisiert ist. Der Anteil wird eben mit dem Reverb-Regler eingestellt. Hats Du eine Gitarre mit niedrigem Ausgangspegel, kommt auch der Reverb nicht sehr stark. Mit einer E-Gitarre kligt es vermutlci anders.
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: Die Vorstufen-Röhren halten in der Regel schon sehr lange. Sind sie hin, nimmt der Rauschpegel des Amps stark zu, oder der Klang wird auch bei niedrigem Gain (Verstärkung, 1. regler) verzerrt oder es klirrt.
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: Rainer


Re: Reverb Frage/ Peavey Classic

Danke alle!


: Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe gelich ein paar blöde Fragen!
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: Ich habe gestern einen gebrauchten Peavey Classic bekommen. Ich habe bisher nur Akustik Gitarre gespielt aber werde mir bald eine elektrische kaufen - dehalb hab ich noch wenig Ahnung von Amps.
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: Also hinden in meinem Peavey Amp liegt lose eine kleine Tasche, mit einem Stück Pappe und dem Federhall-Kästchen. Was muss ich damit machen? Soll ich das einfach drin liegen lassen oder muss ich es auspacken und anders einbauen???
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: Ich weiss auch nicht ob der Reveb richtig funktioniert, ich hör zwar etwas Echo aber nicht viel. Ich habe zum Ausprobieren eine Waschburn Jazzgitarre angeschluossen, die hat einen kleinen Tonabnehmer.
: Ich sehe auch nicht, dass sich die Federn bewegen wenn ich spiele!?
: Liegt das dara, dass ich keine richtige E-Gitarre benutze?
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: Ausserdem liegen noch ein paar Ersatz-Röhren für die Vorstufe bei, wann merk ich ob ich die wechseln muss!
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: Vielen Dank schon mal im voraus!!
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: Steffi