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(Gitarre) Saitenwechsel

Hallo Gemeinde,

bisher spielte ich immer 010ner Sätze. Irgendwie war mir die Chose greiftechnisch immer mehr etwas zu schwammig sozusagen. Jetzt habe ich testweise einfach mal einen 011ver Satz auf meine ES aufgezogen und bin mehr als verblüfft! Greiftechnisch ists so, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe, ich umschreibe das mal mit "fester".
Aber was der Tausch in klanglicher Hinsicht gebracht hat, war für mich ziemlich überraschend. Ich habe das Gefühl, die Gitarre vibriert im Ganzen doppelt soviel wie vorher. Bei den hohen Saiten macht sich nicht allzu viel bemerkbar, aber die drei gewickelten Saiten geben deutlich mehr Pfund raus. Wahrscheinlich wird durch den höheren Saitendruck auf Sattel und Steg einfach auch deutlich mehr übertragen. Das ist so heftig, dass ich ein bisschen ausgleichen muss. Die Balance ist etwas aus den Fugen und ich werde ein bisschen an den Polpieceschrauben ausgleichen.
Stimmstabil ist es auch, den Sattel muss ich also wohl nicht bearbeiten. Die Krümmung des allerdings nicht gerade dünnen Halses hat sich auch nicht merkbar verändert. Fazit: das muss so bleiben, das ist wesentlich besser. Nachahmung empfohlen.

So, jetzt aber Schluss mit dem langweiliges Geschreibsel. Ich wollte Euch nur mal kurz meine Freude darüber aufdrängen :-)

Schönen Gruß sendet Diet

Re: (Gitarre) Saitenwechsel

huhu diet,

spiele eine yamaha aes 820 (geht ein wenig in die lp-richtung) ebenfalls mit 11ern (11-50), bei ihr ist genau das gleiche eingetreten, wie du beschrieben hast,

bei meiner strat hingegen werde ich wohl nie wieder ueber 10er hinausgehen (10-46), ich habe ein paar mal mit verschiedenen tunings in verbindung mit verschiedenen saitenstaerken (11-50, 12-52; standardtuning, Eb-tuning, D-tuning) experementiert, das ergebnis war, dass sobald dickere saiten aufgezogen waren, der sound extrem an hoehen verlor, egal welche stimmung,

wollte auch nur mal loswerden, :),

gruesse,

d.


Re: (Gitarre) Saitenwechsel


: Stimmstabil ist es auch, den Sattel muss ich also wohl nicht bearbeiten. Die Krümmung des allerdings nicht gerade dünnen Halses hat sich auch nicht merkbar verändert. Fazit: das muss so bleiben, das ist wesentlich besser. Nachahmung empfohlen.
:

Tach,

ich hatte für mehrere Jahre auf meiner Gibson ES-335 13ner geschliffene Thomastik Saiten aufgezogen. Durch das geringere Ausschwingen war eine extrem niedrige Saitenlage möglich (1mm / 12ter Bund bei E1, 1,5 mm bei E6).

Durch die diese niedrige Saitenlage spielt sich eine ES wie Butter. Der Ton wurde in Verbindung mit den Classic '57ern geradezu unglaublich. Daher teile ich Deine Erfahrung vollständig.

Nur mal so nebenbei
Gruß Fogel

Re: (Gitarre) Saitenwechsel

Habe bei mir mal 008.-046. auf meine Fender gezogen und bin glücklich.
Solos lassen sich leichter(schneller)spielen und der Rythmus ist fetter als mit der 010.-042. Saite.
Aber >052. für den Normalogitarrist ist ja Hammer. Die passen doch gar nicht mehr in die Nutt oder.?
.

Re: (Gitarre) Saitenwechsel

Hu Hu :-) kleiner Flügel,

merkwürdig, das mit der Strat und den Höhen bei stärkeren Saiten.

Ich habe einen Satz von 011 bis "nur" 049 erwischt. Nächstes mal suche ich einen bis 050. Vielleicht gibt das ja noch ein bisschen mehr good vibrations :-)

Schöne Grüße,
Diet

Re: (Gitarre) Saitenwechsel

Aber >052. für den Normalogitarrist ist ja Hammer. Die passen doch gar nicht mehr in die Nutt oder.?

Hi, das sind für mich die dünnsten spielbaren E6... hatte vorher 58er, auf der Slide Tele teils 63er... wer drüber lacht muss es mal probieren. Die Saite ist, wo der Klang entsteht, sag ich nur.

cu, ferdi

Re: (Gitarre) Saitenwechsel


: ....Stimmstabil ist es auch, den Sattel muss ich also wohl nicht bearbeiten. Die Krümmung des allerdings nicht gerade dünnen Halses hat sich auch nicht merkbar verändert. Fazit: das muss so bleiben, das ist wesentlich besser. Nachahmung empfohlen.:

Jau, auf meiner Valley Arts sind auch 0.11 er drauf und diesen positiven "Fester" Eindruck habe ich auch. Bis jetzt habe ich das noch nicht auf alle Gitarren übertragen, da ich ein bisschen evtl. Halsstabeinstellarbeiten fürchte. Na ja, ich werde mir mal bald die beiden ES Modelle und die AS200 zur Brust nehmen, da dort der Halsstab ja leicht zu erreichen ist. Bei einigen andern lass ich 's erstmal.

Lieben Gruß

Rolii

Re: (Gitarre) Saitenwechsel

Hallo zusammen,

: das ergebnis war, dass sobald dickere saiten aufgezogen waren, der sound extrem an hoehen verlor, egal welche stimmung,

Meiner Erfahrung nach braucht jede Gitarre einen individuellen Satz Saiten um optimal zu schwingen und zu klingen.
Rennreisbretter mit Zaubererhälsen gehen bei zu viel Zugkraft der Saiten schlichtweg in die Knie,
dicke Gitarren kommen ohne dicke Saiten selten richtig aus den Puschen.
Das ist eine Frage des Geschmacks, ums rumprobieren kommt man hier nicht drumrum, aber ein neuer Satz Saiten kostet doch weniger Zeit und Geld, als ein neuer Tonabnehmer.
Gruß,
woody


Re: (Gitarre) Saitenwechsel

Hi,

Das ist eine Frage des Geschmacks, ums rumprobieren kommt man hier nicht drumrum, aber ein neuer Satz Saiten kostet doch weniger Zeit und Geld, als ein neuer Tonabnehmer.

und bei Saiten gibt es mehr soundformende Größen als deren Dicke :o)

Gruß, ferdi

Re: (Gitarre) Saitenwechsel

Mojn ferdi,

und bei Saiten gibt es mehr soundformende Größen als deren Dicke :o)

Hätte mich auch sehr gewundert von Dir was anderes zu lesen;-))).
Gehe aber völlig kondom mit Dir, hier ensteht ja schließlich der Ton, der Rest formt ihn nur. Selbst Montagsproduktionen in einzelen Sätzen kann man hören.

Ne schöne Jrooß, Mathias