(Amps) Power Soak + Psychologie
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Beitrag von manoc vom September 10. 2004 um 09:02:55:
Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Power Soak um die Lautstärke meines AC30 in den Griff zu bekommen, hierbei ist mir, nach einem Tip aus diesem Forum übrigens, besonders die Heizplatte von THD ins Auge gestochen. Diese soll (in der 16Ohm Version) besonders gut mit Vöxen harmonieren und hat eine Frequenzkorrektur, damit der Sound auch bei niedrigeren Schallpegeln stimmt. Und genau hier beginnt mein Problem: Das menschliche Gehör hat die Eigenschaft, bei sinkenden Schallpegeln weniger empfindlich auf hohe und niedrige Frequenzen zu reagieren, während es bei ca. 80 dB annähernd linear wahrnimmt. Der gleiche Sound hört sich, leiser gestellt, also mittiger an als bei höheren Pegeln. Dies versucht man bei HiFi-Anlage mit dem LOUDNESS Schalter zu kompensieren, welcher Bässe+Höhen anhebt. Wenn ich das nun richtig verstanden habe, funktioniert die Frequenzkorrektur bei der HOTPLATE auch auf diese Weise. Wenn ich jetzt aber diesen korrigierten Sound mit dem Mikro auf die PA gebe, klingt das aber anders, als das ohne Powersoak klingen würde, eigentlich müßte ich dann die Korrektur am EQ wieder gegen-korrigieren ?! Eigentlich wäre es ja einfacher (+korrekter), die Leistung mit einem einfachen Widerstandsnetzwerk (L-Pad) zu verheitzen, oder? Dies hört sich zwar vermutlich direkt am Verstärker nicht so gut an, entspricht aber über die PA eher dem original Sound (mal vom Einfluss der Amp-Lautsprecher abgesehen) Hat jemand praktische Erfahrungen mit diesem Dilemma ? Lohnt es sich überhaupt, mit einem 78er AC30 diesen Aufwand zu treiben, oder sollte ich mich langsam mit einem AD60VT anfreunden? Oder mit einem Tonelab direkt ins Pult?
mit ratlosen Grüßen
Martin
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