Re: (Effekte) Frust


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Beitrag von Der Felix vom Mai 20. 2004 um 12:01:27:

Als Antwort zu: Re: (Effekte) Frust geschrieben von Matthias am Mai 20. 2004 um 11:45:08:

Moin Matthias,

: Mir geht es hier gar nicht um Virtuosität und erst recht nicht um den Emotionsgehalt der Musik, sondern nur darum, erst einmal einigermaßen sicher durch einen Song zu kommen und vielleicht ein akzeptables Solo zu spielen.
:
: Dabei bleibe ich bei meiner Meinung. Das ist im Jazz im Durchschnitt bzw. grundsätzlich schwerer als im Blues.


Mir ist klar was Du meinst, und im ersten Moment hätte ich Dir vielleicht zugestimmt. Aber dann kam mir der Film "Crossroads" in den Kopf, der sehr gut klarmacht, daß auch diese vielleicht nur drei Akkorde des Blues so unendlich schwer zu verstehen sind. Anders als den C³#7² im Jazz, den man womöglich runterrattern kann - eben weil Jazz vielleicht mathematisch einfacher zu erfassen ist als Blues.

Am wenigsten lehnt man sich wohl aus dem Fenster, wenn man alle drei in Punkto "Schwierigkeitsgrad" auf die gleiche Stufe stellt. Denn was der "Klassiker" Stundenlang an Tonbildung und für den Blueser womöglich unhörbaren Feinheiten arbeitet, das übt letzterer in den millionen Variationen, die es bei Bendings gibt.

Grüße,
Felix


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