Re: (Amps) Die Röhre und ich - ein Erfahrungsbericht


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Beitrag von ferdi vom Januar 24. 2004 um 17:29:16:

Als Antwort zu: (Amps) Die Röhre und ich - ein Erfahrungsbericht geschrieben von Matthias am Januar 24. 2004 um 16:24:35:

Hallo Matthias,

Mein erster Gedanke war, sofort mindestens Gitarre, Effekt und Verstärker auszutauschen und vielleicht einen anderen Gitarristen zu engagieren.

Das ist immer das beste Zeichen dafür, dass man volle Verantwortung für den Sound übernimmt :o)


Zwei ecc 83 Vorstufenröhren, eine EL 34 und drei dickere, kürzere.

Also doch nur zwei. Eine ECC83 wird als erste Gainstufe und Endstufentreiber fungieren, die zweite als Phasendrehstufe. Vermute ich mal so als Unkundiger. Die Umschaltung normal/hot dürfte mittels passiver Bauteile vonstatten gehen. Für die Art der Röhre ist außerdem nicht die bauform entscheident. Ich denke, dass es sich bei allen vier Endstufenröhren um EL34 gehandelt hat. Und nein, die Sockelbeschaltung von EL34 und 5881 ist mW nicht 100% identisch, man kann die Sockel aber so beschalten, dass beides funktioniert. Unterschiedliche Ruheströme sind ein anderes Thema, auch ziehen EL34 mehr Heizstrom, könnten im Extremfall (!) einen 5881-Amp das Netzteil kosten. Fenders zB können das aber ab.

EH rein. Wow, geil. Untenrum wumms, die Mitten glasig und durchsichtig, die Höhen brillant ohne zu ätzen. Etwas Richtung Fender-clean. Zerre an, der Marshall-Charakter kommt wieder durch.

Besser geht's nicht.

Es klingt jetzt erwachsener, müheloser, nach mehr Leistungsreserven, voller satter. Voller Zufriedenheit habe ich den Amp wieder zusammengeschraubt.

Schön.

Viele Grüße, ferdi


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