Re: (War gestern) Alan Holdsworth - oder der Jazz und ich...
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Beitrag von erniecaster vom April 20. 2008 um 19:19:55:
Als Antwort zu: Re: (War gestern) Alan Holdsworth - oder der Jazz und ich... geschrieben von woody am April 16. 2008 um 11:12:05:
Hallo Gereon,
gleich vorab, ich will weder provozieren noch irgendwen in irgendeine Ecke stellen. Ich finde den Gedanken der Eingliederung in "künstlerisch wertvoll" gefährlich.
Und mein Begriff von "künstlerisch wertvoll" geht in einer völlig andere Richtung als der Begriff "entartete Musik".
Wer "künstlerisch wertvoll" sagt, stellt ein Stück Musik in der Werthaltigkeit über das andere und versucht - so klingt es für mich - das auch noch als objektiv darzustellen.
Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Musik von J.S. Bach oder Dieter Bohlen, oder Konzerten der WDR-Bigband oder Alexander Klaws (dessen Namen ich mir ergooglen mußte.)
Gut. Sag mir welchen Unterschied es konkret gibt.
Aber der 25. austauschbare Schlager der Kastelruther Spatzen hat für mich nicht den gleichen Stellenwert wie die 3. Symphonie Beethovens.
Mag für Dich so sein. Das ist eine Geschmacksfrage, eine Frage der eigenen musikalischen Erlebniswelt, der Sozialisierung, was auch immer. Wenn sich zwei Senioren bei dem 25. Schlager der Kastelruther Spatzen das erste Mal geküsst haben, hat dieses Stück Musik für sie einen ganz anderen Stellenwert als alles von Beethoven.
Das hat mit "künstlerischem Wert" nichts zu tun.
Gruß
erniecaster
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