(Rezept) Leber, Venezianisch und nach MarkusBeitrag von SerrArris vom Dezember 30. 2006 um 11:16:16:
Servus miteinander! Leber, so wie's da Markus immer machtEs wird benötigt: Zwiebeln (ich rechne immer so mit 3 großen oder 4-5 kleinen pro Person. Kein Witz - ich liebe Zwiebeln.) Leber (ca. 200g pro Person. Am besten Kalb, zur Not Schwein) Mehl Weißwein Petersilie (frisch) Pfeffer, Salz Planzenöl Für die Beilage (Kartoffelbrei): Menge mehligkochende Kartoffel nach Wunsch (ich nehm so pro Person immer 3-4 kleine) Milch Muskat, Salz evtl. eine kleine Knoblauchzehe Die Zwiebeln in Ringe oder Halbringe schneiden - brauchen nicht dünn zu sein. Öl in einer Pfanne erhitzen - dann auf mittlere Hitze schalten, Zwiebeln hinein, kurz andünsten (so das die Ringe auseinanderfallen), Hitze zurückstellen - und zwar soweit, das die Zwiebeln gerade noch im Öl ein wenig brutzeln. Das sollen sie jetzt so ca. 1h bis 1,5h machen - je länger, desto besser. Auf gaaanz kleiner Flamme. Wenn's doch mal schneller gehen soll, immer kurz ein wenig mehr Hitze geben, dann 10min zurückdrehen usw... Bei mir brutzeln die Zwiebeln gerade, deshalb hab' ich Zeit das hier niederzuschreiben. Am Ende sollten die Zwiebeln eine schön dunkle Färbung angenommen haben und unheimlich süß schmecken. Zwiebeln aus der Pfanne nehmen, irgendwo beiseitelegen. Leber in Streifen schneiden, in Mehl wenden. Frisches Öl in die Pfanne, die Leber kurz und scharf anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen. Hitze zurücknehmen, ein guter Schuss Wein zum ablöschen dazugeben, und die Zwiebeln wieder in die Pfanne. Das ganze noch 5 Minuten köcheln lassen, frische, kleingehackte Petersilie kurz vor Schluß noch dazu - fertig. Und den Kartoffelbrei nebenbei machen: Wasser (mit einem Hauch Salz) in Topf kochen lassen, geschälte Kartoffeln rein, gar werden lassen (dauert je nach Größe der Kartoffeln so 15-25 Minuten). Wasser abgießen, ein wenig Milch zu den Kartoffeln geben, und dann die Kartoffeln mit einem Stampfer zerquetschen. Danach noch Milch dazu, bis ein fester Brei entsteht. Mit einer Messerspitze Salz, frisch geriebener Muskatnuss und evtl einer zerdrückten Knoblauchzehe würzen. Hmmm - ich freu mich jetzt auf das Mittagessen. Servus, Markus
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