Re: (kein aussenjam) ...trotzdem was zum hören (deutsch-rock-pop)


[ verfasste Antworten ] [ Thread-Anfang ] [ Aussensaiter-Forum ]

Beitrag von martin vom Oktober 24. 2005 um 17:55:30:

Als Antwort zu: Re: (kein aussenjam) ...trotzdem was zum hören (deutsch-rock-pop) geschrieben von Noelch am Oktober 23. 2005 um 23:46:00:

hallo noelch!

eins gleich vorweg: konstruktive kritik wie deine geht für mich voll in ordnung! du hast mit einigen einwänden auch sicherlich nicht ganz unrecht.


: Ich nehme mal an, dein Freund ist in Detmold? Darf ich fragen,
: wieweit er denn mit dem Studium ist?
:
infos über andere zu geben, ist immer ein bisschen blöd, das überlasse ich lieber ihm selbst.


: Zum Thema: gut gespielt. Die Rythmusgruppe macht nen guten Eindruck.

danke, das war auch mein eindruck, über den ich mich auch gefreut habe.


: Jetzt kommt der subjektive Part...
: (mit dem ich niemanden angreifen will!!! Nur meine ersten Eindrücke festgehalten):
: Textlich ist das so garnicht mein Ding, aber jeder wie er will. Gesanglich finde ich, daß die Stimmung des Songs ganz woanders liegt als die Interpretation des Sängers. Das "Yeah yeah" in der Bridge... da wars dann aus für mich.

über das "yeah" bin ich auch beim ersten hören gestolpert, okay, ich stolpere da auch immer noch drüber...


: Auch klanglich find ichs nicht stimmig.
: Von anderen Kleinigkeiten abgesehen: der Grundstruktur/ -instrumentierung und dem Arrangement eines Rocksongs steht das Klangbild einer brav-aufgeräumten Produktion gegenüber, die mich unweigerlich an Musical denken läßt. Das Ganze wirkt dadurch sehr emotionsarm auf mich.

diese erfahrung habe ich schon öfter in diesem studio gemacht - auch mit anderen tonmeistern.
ich denke, dass liegt vielleicht sogar daran, dass das equipment einfach zuuuuu gut ist...
oder die studenten zu vorsichtig mischen, weil sie nichts falsch machen wollen.

problematisch ist auch, dass es in dieser super regie einfach immer total genial klingt.

insgesamt finde ich den sound eigentlich toll.

aber es stimmt schon, die studenten stehen da unter einem echt heftigen leistungsdruck, so nach dem motto "mit dem equipment muss es aber auch absolut amtlich klingen!".

und zu einem echt amtlichen sound gehört wahrscheinlich gar kein amtliches equipment, sondern auch eine amtliche langjährige erfahrung...
ich glaube nicht, dass jemand bei seiner 10. oder 15. produktion schon im producerhimmel schweben kann!

gruß martin



verfasste Antworten:



Dieser Beitrag ist älter als 3 Monate und kann nicht mehr beantwortet werden.