Liebe Gemeinde!

Gestern und heute war ich beruflich in Mannheim und zwar nur einen Katzensprung vom Landesmuseum entfernt. Da ließ ich mir die Gelegenheit natürlich nicht nehmen, diese Ausstellung zu besuchen. Das Thema haben wir ja schon einmal diskutiert.

Andrés Beitrag dazu ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Diese "Rebellen"-Kiste ist meiner Ansicht nach überzogen, moderne Instrumente fehlen und so richtig neu war mir das alles auch nicht. Gut, ich beschäftige mich schon ein paar Tage mit der Materie.

Okay, ich habe das erste Mal eine 1958er Paula gesehen. Schön. Hinter Glas. Ja. Dazu gab es Klangbeispiele über Kopfhörer, naja, da hätte ich mir was anderes gewünscht. Gleiches gilt für die 54er Strat und die noch ältere Tele. Hinter Glas - okay, es ist ein Museum, es sind Exponate, da kann nicht jeder mit seinen Fettfingern ran.

Dafür gibt es ja den "Musikladen". Da habe ich eine Stefan Sonntag Archtop (VK 5,5 Kilo Öre) angespielt, die mir vor lauter Begeisterung die Tränen in die Augen getrieben hat. Zwar saukitschig aber toll zu bespielen und ein Traum in Klang und Ton. Wenn ich jetzt Jazz spielen könnte, hätte ich ein ernsthaftes Problem - aber ich wollte ja über die Ausstellung schreiben und nicht über unsinnige Wünsche.

Ja. Nette Veranstaltung. Ich habe mir viel Zeit gelassen und war tatsächlich auch nach einer halben Stunde mit der eigentlichen Ausstellung durch (die Zeit, in der ich die Sonntag in der Hand hatte, ist nicht eingerechnet). Das eigentliche Museum für Arbeit und Technik ist allerdings auch nicht übel und auch noch mehr als einen Blick wert.

Fazit: Wer in der Nähe ist, sollte sich das mal ansehen. Vor allem die Stefan Sonntag. Länger als eine halbe Stunde Anfahrt lohnt aber meiner Ansicht nach nicht.

Immer schön fröhlich bleiben!

Matthias