Ach, der Schalk, er sitzt dem Schalker tief im Nacken
hält ihn auch an trüben Tagen stets in Atem.

Die Guitarre und der Beutel

Einem Kunden kam's trefflich und bestens zupass,
das er einen Beutel voll Geld noch besass.

Ging in einen Laden voll Zimbel-Gezier,
und nahm sich ein solches zu seinem Plaisier.

Drei Griffe, gern vier und ein fünfter am Ende,
schürt Ärger all deren die verbleiben an Wänden (ok, der hoppelt)

Der Händler fragt freundlich: wie fühlt man sich so
mit dieser Gitarre, wie ist die denn so?

Die Kundin (in diesem Vers mal feminin),
schaut aufs Etikett und hängt's wieder hin.

Derweil der Beutel im Mante schon muckt,
weil ihn all der Zaster im Inneren juckt.

Er drängt sich zum Ausgang der Übergangsjacke
klappt's Maul auf und zeigt seine ganz große Klappe

Der Händler sieht Scheine, sein Blick fällt zur Wand,
und nimmt eine Hanika raschenst zur Hand.

Er zeigt sie der Dame, die lächelt fein still,
weil sie ei'nklich nur einen Chor leiten will.

Dem Beutel doch drängt's, er spuckt ein paar Scheine,
direkt vor des Händlers behosten Beine.

Der hebt sie auf und bringt sie zur Kasse
So ist der Gitarrenkauf wirklich echt Klasse.

Drei Tage später - der Chor kommt zur Probe
Die Lehrerin in neuer Fichten-Garderobe.

Sie greift in die Saiten - der Ton - er ist da:
Der Chor fällt ein: Hale-lu-ja.


Groetjes

Andreas

BRILLIANT !!!!!!

Schade dass du mich nicht lachen hören kannst!!!!
Und schade dass mir echt dazu die Worte fehlen (kommt auch vor)!

Das ist echt PHILOSOPHIE!!!!

Lieber Andreas,
du kriegst von mir die Note 1 mit Stern!!!! :o)

Ich frag mich nur - noch immer lachend- ob ich ne "Übergangsjacke" besitze...


Veel groetjes en hartelijk bedankt, Andreas !!!!!!!

Simone