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(Technik) Floyd-Rose Problem

Hallo liebe Leute,

am Wochenende hab' ich mich mal hingesetzt und eine alte Gitarre (wieder) zusammengebaut. Dabei handelt es sich um etwas stratförmiges mit im Betreff genannten Floyd-Rose-Tremolo-System. Nun fällt mir auf, daß dieses System irgendwie nicht so arbeitet wie's soll.



Problem:

Es gibt keine (exakte) Nulllage. Soll heißen: Stimme ich z.B. die G-Saite, schlage sie an und drücke dann kurz aufs Trem kommt das System (evtl.) nicht mehr bis zum Ausgangspunkt. Viel krasser zeigt sich das Ganze, wenn man einen Ton nimmt, anschlägt, dann kurz einen halben Ton hoch tremoliert, sich das Ergebinis anhört, dann kurz runterdrückt und sich dieses Ergebnis wieder annhört...

Das Trem kommt also nicht wieder in der Ruhelage an.

Nun suche ich nach Erklärungen. Die Saiten laß ich mal raus, ebenso das Befestigungsblech... Bleibt noch die Kontaktstelle (Messerkanten / Schrauben) und die Federn...
Die Messerkanten sehen noch gut aus, nicht ausgeschlagen oder so...
Wo soll man denn noch suchen?

Gruß,

Andy

Re: (Technik) Floyd-Rose Problem

Hi.


Das Problem kenne ich. Allerdings ist mein Floyd Rose wohl ein ähnlich billiger Lizensnachbau.

Ich stimme so, dass das System in jener Ruhelage perfekt gestimmt ist in der es stehen bleibt wenn ich mit dem Hebel von unten zurück komme. Reisse ich das System hoch, muss ich also erst einen kleinen Stubser wieder nach unten machen damit die Stimmung/Stellung wieder auf meiner - von unten definierten - Normal Null Position ankommt.

Man könnte versuchen, ob man mit dem Federzug experimentiert, also zum Beispiel weniger Federn nimmt, diese aber stärker spannt. Vielleicht geht mit der grösseren Spannung unter der die einzelnen Federn dann stehen etwas Schlupf aus dem System.

Oder man kauft ein besseres System. Es gibt enorme Qualitätsschwankungen zwischen Fabrikaten und Nachbauten.

Oder man hilft sich wie ich und hält sich ein Floyd Rose nur als Spielzeug.

Für zwischendurch. Wenn keiner guckt.


Gruß,
groby
*

Re: (Technik) Floyd-Rose Problem

Hallo Peter,

diese Blackbox ist mir irgendwie ein Rätsel...

Wenn ich richtig sehe, kommt dadurch eine neue Feder ins System, die aber nur beim Aufwärts-Ziehen wirkt... somit habe ich doch dann nach wie vor ein frei schwebendes System, nur daß ich abwärts gegen die "normalen" Federn und aufwärts gegen eine mehr ziehe/drücke/schiebe...

Wie hilft mir das jetzt?

MfG (Mit fragendem Gesicht)

Andy

Re: (Technik) Floyd-Rose Problem

Hallo Andy,

durch die Blackbox bekommt dein Floyd Rose einen Fixpunkt an dem es stehen bleibt. Wenn du die Blackbox richtig einbaust und justierst muss das Floyd Rose immer wieder genau an diesen Punkt zurück.
Das klingt alles sehr kompliziert und ist auch schlecht zu beschreiben.
Wenn du mir deine Addy mailst, schicke ich dir heute Abend mal ein Scan von der Original-Einbauanleitung. Da ist das alles bestens beschrieben.

Gruß
Kai-Peter