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Üb mal wieder!

Liebe Gemeinde!

Um das Leben hier mal wieder ein wenig anzukurbeln, gibt es heute ein Rezept gegen Gegniedel. Schließlich besteht für Gitarristen mit flotten Fingern das Risiko, über Geschwindigkeitsrekorde die Melodie irgendwo unterwegs zu verlieren. Hier eine Übung dagegen:

Man nehme eine handelsübliche Gitarre und stimme sie ordentlich. Man nehme sich ein Liedelein auf CD. Dieses Lied muss in C-Dur ertönen. Nun improvisiere man fröhlich darüber. Soweit nichts Neues. Allerdings gibt es eine kleine Einschränkung: Erlaubt sind ausschließlich das h im vierten Bund g-Saite, das c im fünften Bund g-Saite, das d im dritten Bund h-Saite und das e im fünften Bund h-Saite.

Und nun bitte was Interessantes spielen, über die ganze Strecke des ausgesuchten Liedguts. Schnell stellt man fest, dass gniedeln nicht geht - zu wenige Töne. Bleiben Dynamik, Verzierungen und melodisches Spiel. Oder aus den vier Tönen sogar noch einen aussuchen, auf den man eine ganze Zeit verzichtet um diesen Ton wieder neu vorzustellen. Und dann einen anderen raus etc.

Die Übung bitte wiederholen, auf der Mitte des ausgesuchten Liedguts dann das a im 2. Bund g-Saite dazu nehmen. Plötzlich tun sich Welten auf, versprochen! Durch nur einen weiteren Ton.

Natürlich funktioniert das auch mit anderen Tonarten und Tönen, nie aber mehr als vier Stück. Hier noch der Merksatz dazu: Der Weg ist der Weg und meistens ist weniger weniger.

Gruß

Matthias