Hi,
folgendes Phänomen bei meiner Konzertgitarregitarre.
Drücke ich bei der d-Seite den 2.Bund, also ein e, erklingt ein schepperndes e/eis Tongemisch. Die Metallumwicklung der d-Seite ist jedoch am 2. Bund auch schon hinüber. Am Bund selbst meine ich nur marginale gebrauchsspuren zu entdecken.
Übrigens habe ich dieses selbe Haltonscheppern auch noch an einem anderen Bund, nämlich dem 1. auf der hohen e-Seite, welche komplett aus Kunststoff ist.
Was ist nun los? Brauch die gitarre ne neubundierung, oder sind es eher die ollen Seiten?
Übersicht
- Diagnose Neubundierung? - gestartet von Julian 10. März 2003 um 16:35h
- Re: Diagnose Neubundierung?
- von
Matthias
am 10. März 2003 um 17:41
- Re: Diagnose Neubundierung?
- von
emil
am 10. März 2003 um 16:52
- Re: Diagnose Neubundierung?
- von
Matthias
am 10. März 2003 um 17:41
servus julian,
hier ein hinweis/zitat, der dir weiterhelfen könnte:
Saitenlage
Sind Saiten und Mechanik in Ordnung, kann ein
plötzlich auftretendes Nebengeräusch auch durch ein Aufschlagen der
Saiten auf die Bünde verursacht sein: Die Saitenlage des Instruments
(der Abstand der Saiten vom Griffbrett) ändert sich entsprechend den
unterschiedlichen Witterungsverhältnissen in Sommer und Winter. Deshalb
haben gute Meistergitarren gelegentlich zwei Stegeinlagen, die bei
Bedarf ausgetauscht werden können.
Der Spieler kann sich hier zunächst aber auch behelfen, indem er die
Stegeinlage unterlegt: Hierzu eignet sich Zellglas oder Hartholzfurnier, nicht
jedoch Papier oder Pappe - weiches Unterlegmaterial dämpft die
Schwingungsübertragung vom Steg auf die Decke. Ein Unterlegen der Stegeinlage
ist allerdings nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Wenn das Knochenteil zu stark erhöht wird, besteht die Gefahr, dass durch das veränderte Kippmoment der Einlage die Vorderkante des Stegs ausbricht.
ein neue saitensatz schadet in der regel auch nicht ;o)
bis neulich - emil
hier ein hinweis/zitat, der dir weiterhelfen könnte:
Sind Saiten und Mechanik in Ordnung, kann ein
plötzlich auftretendes Nebengeräusch auch durch ein Aufschlagen der
Saiten auf die Bünde verursacht sein: Die Saitenlage des Instruments
(der Abstand der Saiten vom Griffbrett) ändert sich entsprechend den
unterschiedlichen Witterungsverhältnissen in Sommer und Winter. Deshalb
haben gute Meistergitarren gelegentlich zwei Stegeinlagen, die bei
Bedarf ausgetauscht werden können.
Der Spieler kann sich hier zunächst aber auch behelfen, indem er die
Stegeinlage unterlegt: Hierzu eignet sich Zellglas oder Hartholzfurnier, nicht
jedoch Papier oder Pappe - weiches Unterlegmaterial dämpft die
Schwingungsübertragung vom Steg auf die Decke. Ein Unterlegen der Stegeinlage
ist allerdings nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Wenn das Knochenteil zu stark erhöht wird, besteht die Gefahr, dass durch das veränderte Kippmoment der Einlage die Vorderkante des Stegs ausbricht.
ein neue saitensatz schadet in der regel auch nicht ;o)
bis neulich - emil
Hallo Julian,
: Die Metallumwicklung der d-Seite ist jedoch am 2. Bund auch schon hinüber.
Damit ist schon mal sicher, dass du neue Saiten brauchst. Ob die Bünde in Ordnung sind, lässt sich auch nur mit neuen Saiten sagen.
Als Tipp dazu empfehle ich dir, die aktuelle Ausgabe der AKUSTIKGITARRE, die was zu Nylonsaiten schreiben.
Gruß
Matthias
: Die Metallumwicklung der d-Seite ist jedoch am 2. Bund auch schon hinüber.
Damit ist schon mal sicher, dass du neue Saiten brauchst. Ob die Bünde in Ordnung sind, lässt sich auch nur mit neuen Saiten sagen.
Als Tipp dazu empfehle ich dir, die aktuelle Ausgabe der AKUSTIKGITARRE, die was zu Nylonsaiten schreiben.
Gruß
Matthias