Aussensaiter Forum

Diskussionen mit neuen Beiträgen

Hier darf jeder frei heraus seine Meinung sagen, solange niemand beleidigt wird. Auf Postings von Vollidioten sinnvollerweise gar nicht erst antworten.
Extrem unerwünscht sind reine Werbe-Beiträge. Danke.

(-) Header verbergen



Übersicht

Die "guten" (?) alten Switchcraft Buchsen...

Moin.

Erstma'n Bild:



So. Wenn mich nicht alles täuscht heisst dieser Kandidat 'Switchcraft'. Es sei denn, ich verwechsele irgendwas ganz übel. Egal, der Name tut auch nichts zur Sache, jedenfalls werden diese Buchsen ja oft und gerne und nachdrücklich empfohlen, weil sie so toll schalten und sicher sind. Und relativ teuer sind sie ja auch, ihr Geld aber wohl wert. Gewesen? Ich verbau' die Teile ja in meinen Gitarrenboxen, hauptsächlich, um die Möglichkeit zur automatischen Umschaltung von 4 auf 16 Ohm zu haben. Auch wenn nur eine Buchse benötigt wird benutz' ich die Dinger gern', denn sie zwingen nicht einen Pol au Masse undes kann sich mit der Zeit auch innen nix verbiegen...

Wenn diese Buchsen jetzt aber plötzlich so mir-nix-dir-nix auf 6,35mm ausgelegt sind, dann glaubt man, das könne so schlimm nicht sein, ist ja auch nur ein halber mm. Aber zusammen mit dem Fakt, daß diese Buchsen auch nicht mehr so sauber "verarbeitet" sind wir "früher", also auch die Schaltkontakte längst nicht mehr so sauber und fest greifen ist das fatal. Denn: Der Kontakt kann dann durchaus schonmal unterbrochen werden.

Mal reine Theorie: Ich baue einem Freund eine Box, er schliesst sie an sein uraltes Geschichtsträchtiges Marshall-Top von vor 1970 an und der Kontakt sitzt mal wieder nicht 100%ig....was passiert dann? Richtig, Leerlauf, die Endstufe ballert sich selbst über den Styx.

Weitere reine Theorie: Dieser Freund vermittelt einem ihm selbst auch nur bedingt bekannten so eine Box, und dem passiert das gleiche - nachdem ich das Ding zwar getestet, aber natürlich nicht alle Steckereintrittswinkel ausprobiert habe. Dann ist das großer Mist, und zumindest moralisch bin ich ihm dann zu Schadensersatz verpfilchtet. Und das wird teuer. Und das alles nur wegen so einer verfluchten kleinen teuren Drecksbuchse.

Ist alles nicht passiert, da kann ich den u.U. besorgten Leser beruhigen. Aber wäre fast, und ab jetzt bau ich eben wieder die ganz billigen, nicht schaltfähigen, primitiven Blechbuchsen ein. Keine Wahl mehr zwischen 4 und 16 Ohm. Dafür aber ein halbwegs ruhiger Schlaf.

Falls da bei Euch vor'm Fenster ein Hals zu sehen ist - nicht erschrecken, ist meiner.

Rock'n'Roll!
Felix

Re: Die "guten" (?) alten Switchcraft Buchsen...

moin felix,

also von switchcraft hab ich nur die "normalen" klinkenbuchsen (also die, die in die klampfe kommen) ausprobiert - und die kann ich durchaus empfehlen. (stimmts micha?)

allerdings kann ich deinen dicken hals nachvollziehen. ich hatte dieses problem beim eingang meines peavey classic. beim ersten gig mit dem frisch erworbenen teil machte selbiges einen wackelkontakt-radau, daß ich fast wahnsinnig wurde - bis ich dann merkte, daß der allseits gelobte neutrik-stecker zu klein für diese buchse war :-(. (es ist durchaus möglich, daß dies 'ne switchkraft buchse ist.) also 'n kabel mit anderen stecken genommen - und dann hat's wieder gefunzt.

gruß falk