Habe hier differenzierte Meinungen zu SAE gehört.
Studiere selbst gerade und habe im Grunde nur positive Erfahrungen gemacht. Produzierte schon vor der Ausbildung Werbejingles und teilweise einfache Filmmusik, mit dem SAE Know How habe ich jetzt schon tolle Sachen drauf.
Klar: Auf jeder Uni gibts Dumpfbacken !!!
Habe Jura studiert, auch dort gabs Leute die ( Juristisch vollkommen korrekt durchdacht ) aus dem Opfer den Täter machten.
Klarerweise kann mal eine Aufnahme in die Hose gehen, dann wird wieder herumerzählt - SAE ist Mist .... aber es ist wesentlich leichter mit Homerecording Equipment aufzunehmen als auf einer NEVE Konsole ....
Auch hinter mir am Pult standen schon ein paar mal Musiker die in sich hineingeraunzt haben .... "die paar Akkorde nehm ich bei mir in 20 Minuten auf."
Klar ... Auf Cubase mit einem günstigen Audiotech mikro bin ich auch schneller.
Meine erste Band war auch nicht so ein toller Mix, war eben der erste .... schon zwei Recording Sessions später hatte ich ein wirklich tolles Ergebnis.
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Auch in der Livetechnik sagen viele Leute - SAE - brauch ich nicht ....
Sagen immer diejenigen denen es wirklich nicht schaden würde. ( zb. diejenigen die als Brummschleifenschutz ein Plastiksackerl übe der Schuko Stecker wickeln )
Auch ist das SAE nur eine Grundausbildung, niemand ist nach ein paar Monaten Star-tonmeister. Aber die Grundlagen werden umfassend unterrichtet. Auch kann man weiterführend studieren, etwa einen B.A. machen ( in 21 Monaten ! ) und dann einen M.A.
Dann ist die Totechnikerausbildung nur ein Start, man kann dann auch in einer Werbeagentur oder jedem Anderen Medienunternehmen arbeiten.
Im Vergleich zum Wiener Elak etwa kommen die wesentlichen Punkte der Produktion keineswegs zu kurz. Und Vorlesungen - Partiturlesen 1 - 30 bringt einen auch nicht wirklich weiter. Entweder hat jemand eine klassische Musikausbildung, dann kann er sich in den Musiker hineindenken ( zb. Klavierunterricht etc ) oder eben nicht.
Mir persönlich ist überhaupt die ( zum. österreichische ) Uni suspekt, habe immerhin Jus studiert und auch einen M.B.A. gemacht:
In Wien habe ich 6 Jahre lang nur Müll gelernt, der M.B.A. dauerte etwas über ein Jahr und ich war wirtschaftlich wesentlich besser drauf als die Wu´´ler von der Wiener Uni.
liebe Grüße
P.
Übersicht
- (Sonstiges) SAE - gestartet von Peter 16. März 2002 um 14:31h
- Re: (Sonstiges) SAE
- von
ullli
am 16. März 2002 um 15:24
- Re: (Sonstiges) SAE
- von
Patrick
am 16. März 2002 um 14:42
- Re: (Sonstiges) SAE
- von
ullli
am 16. März 2002 um 15:24
Hallo!
Wir haben unser Demo von einem SAE-Studenten (Köln) produzieren lassen. Er hat zuhause einiges Geraffel. Hat uns ein sehr ordentliches Demo gemacht. Inwiefern "Konkurenzschulen" eine bessere oder miesere Ausbildung bieten, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Ciao,
Patrick
Wir haben unser Demo von einem SAE-Studenten (Köln) produzieren lassen. Er hat zuhause einiges Geraffel. Hat uns ein sehr ordentliches Demo gemacht. Inwiefern "Konkurenzschulen" eine bessere oder miesere Ausbildung bieten, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Ciao,
Patrick
Moin P.
Ist ja immer gut, aus allen Richtungen was zu lesen - und Du scheinst zu wissen, wovon Du schreibst.
Ich bin mittlerweile auch etwas relaxter, sehe nur weiterhin nicht ein, warum Leute so einen Haufen Geld latzen sollen, wenn man anderso eine aehnlich gute Ausbildung fuer lau kriegen kann. Aber wie Du ja schon bemerkt hast, das ist anderweitig schon ausdiskutiert worden.
Tatsaechlich scheint der Bedarf an TonLeuten fuer die von Dir beschriebene Branche da zu sein, und die SAE kann das bedienen - ist doch fein. Soweit ich weiss hat die SAE auch noch nie ueber Studentenmangel geklagt.
Was sie urspruenglich mal zu bedienen gedachte, naemlich TonStudios der Schallplatten-Industrie, hat sie nie wirklich erreicht, aber das macht ja nix. Jede Ausbildung hat gute und schlechte Seiten.
Nur, wo da offensichtlich gerade die SAE auf die Schulter geklopft kriegt, kann ich nur mal wieder die LIPA empfehlen, und neuerdings weiss ich ja auch, dass die BBC ihre eigenen Ton-Leute ausbildet. Jedem das seine -
gut Ton!
ullli
Ist ja immer gut, aus allen Richtungen was zu lesen - und Du scheinst zu wissen, wovon Du schreibst.
Ich bin mittlerweile auch etwas relaxter, sehe nur weiterhin nicht ein, warum Leute so einen Haufen Geld latzen sollen, wenn man anderso eine aehnlich gute Ausbildung fuer lau kriegen kann. Aber wie Du ja schon bemerkt hast, das ist anderweitig schon ausdiskutiert worden.
Tatsaechlich scheint der Bedarf an TonLeuten fuer die von Dir beschriebene Branche da zu sein, und die SAE kann das bedienen - ist doch fein. Soweit ich weiss hat die SAE auch noch nie ueber Studentenmangel geklagt.
Was sie urspruenglich mal zu bedienen gedachte, naemlich TonStudios der Schallplatten-Industrie, hat sie nie wirklich erreicht, aber das macht ja nix. Jede Ausbildung hat gute und schlechte Seiten.
Nur, wo da offensichtlich gerade die SAE auf die Schulter geklopft kriegt, kann ich nur mal wieder die LIPA empfehlen, und neuerdings weiss ich ja auch, dass die BBC ihre eigenen Ton-Leute ausbildet. Jedem das seine -
gut Ton!
ullli