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(Technik) Frequenzenliste fürs Homerecording

An alle Home- und sonstigen Rekorder unter euch: In der Roland-VS-Mailing-Liste kam heute dieser Beitrag an, und da ich selber schon länger nach was ähnlichem suche, dachte ich, daß sich vielleicht auch noch andere hier dafür interessieren. Und los geht's (ich hoffe, die Formatierung kommt einigermaßen intakt rüber...):


: Hey all,
:
: Does anyone have a chart that shows the different frequencies versus what
: instruments and sounds are found at those frequencies? I've decided take
: this on as my next learning curve when I'm mastering on my 880ex.

I wish I could remember where I found this, probably in one of the following
books. It's most likely from the first book on the list, but it's repeated
in several of them:

** "The Art of Mixing" by David Gibson (Mix Books, 1997)

"Making Music with Digital Audio" by Ian Waugh (PC Publishing, 1997)

"Practical Recording Techniques" by Bruce and Jenny Bartlett (2nd
Edition, Focal Press, 1998)

"Modern Recording Techniques" by David Miles Huber and Robert E.
Runstein (4th Edition, Focal Press, 1995)

** "The Home Studio Guide to Microphones" by Loren Alldrin (Mix Books, 1997)

"Principles of Digital Audio" by Ken C. Pohlmann (3rd Edition, McGraw
Hill, 1995

** Highly recommended by this hillbilly

Note that all the authors from whom I compiled this list claim it is only a
guide, a place to look for the frequencies you seek. In other words, your
mileage may vary.

Kick Drum -- Bottom depth at 60-80 Hz, slap at 2.5 Hz

Snare Drum -- Fatness at 240 Hz, crispness at 5 kHz

Hi-hat/Cymbals -- Clank or gong sound at 200 Hz, shimmer at 7.5 kHz to 12
kHz

Rack Toms -- Fullness at 240 Hz, attack at 4 kHz

Floor Toms -- Fullness at 80-120 Hz, attack at 5 kHz

Bass guitar -- Bottom at 60-80 Hz, attack /pluck at 700-1000 Hz, string
noise/pop at 2.5 kHz

Electric guitar -- Fullness at 240 Hz, bite at 2.5-5 kHz

Acoustic guitar -- Bottom at 80-120 Hz, body at 240 Hz, presence at 2.5 kHz

Electric organ -- Bottom at 80-120 Hz, body at 240 Hz, bite at 2.5 kHz

Acoustic piano -- Bottom at 80-120 Hz, presence at 2.5-5 kHz, crisp attack
at 10 kHz, "honky tonk" sound (sharp Q) at 2.5 kHz

Horns -- Fullness at 120-240 Hz, shrill at 5-7.5 kHz

Strings -- Fullness at 240 Hz, scratchiness at 7.5-10 kHz

Conga/Bongo -- Resonance at 200-240 Hz, presence/slap at 5 kHz

Vocals -- Fullness at 120 Hz, boominess at 200-240 Hz, presence at 5 kHz,
sibilance at 7.5-10 kHz

Hope this helps.

Regards
Michael Dagley
Bohemian Hillbilly


Fein, jetzt gleich noch als Kuchendiagramm!!!

:huhu!

ja, fein, jetzt bitte gleich noch in graphischer Aufmachung!

Ich kann aber nur aus meinem Berufsleben (lach) erzaehlen, dass man die Dinger nie anschaut - wer hoeren kann, merkt, wenn es eng wird. Und ich habe haeufig die armen SAE-ler erlebt, die nach Zahlen-Gedaechtnis am EQ geschraubt haben, anstatt hinzuhoeren. Was ich schade finde - hoert hinne!

gut Ton!
ullli

P.S. Miesmacher, der! Also, fuer Komponisten hat das natuerlich hochgradig seine Berechtigung, wenn man nicht Beethoven heisst, muss man sich ja schliesslich veranschaulichen, was man da so hinkritzelt!!
Nix fuer ungut!
ullli

Re: (Technik) Frequenzenliste fürs Homerecording

Hi Johannes!

: An alle Home- und sonstigen Rekorder unter euch:

Ich fühle mich angesprochen! ;-)
Die komplette Liste hat schon den Weg über meinen Drucker gefunden und wartet nur darauf beachtet zu werden.

Zum Stand meiner Homerecordingversuche: Habe mir gestern noch ein Mischpult gekauft mit allem nötigen Krimmskramms, damit ich auch nun endlich Mikros gescheit abnehmen kann. Also endlich ist meine E-Gitarre gescheit abnehmbar. Bei der Gelegenheit habe ich gleich mal versucht meine Nylon-Akustik mit einem Shure SM57 aufzunehmen. Was dabei rauskommt ist wirklich nur noch SM... :-))

Aber die ersten Synthiwspuren stehen. Ich den nächsten Tagen/Wochen kommt noch Bass - Gitarre - Drums im Synthie... - dazu und dann kann ich dir endlich meine ersten Kostproben servieren! ;-)

Gruß Benjamin

Re: Fein, jetzt gleich noch als Kuchendiagramm!!!

: Und ich habe haeufig die armen SAE-ler erlebt, die nach Zahlen-Gedaechtnis am EQ geschraubt haben, anstatt hinzuhoeren. Was ich schade finde - hoert hinne!

Nein, klar, meine Ohren wollte ich zum Mischen trotzdem nicht abschrauben. Und selber hinhörn ist bestimmt auch der beste Weg, das alles zu lernen. Aber manchmal ist es doch ganz hilfreich, wenigstens zu wissen, wo man suchen muß :-)


: P.S. Miesmacher, der! Also, fuer Komponisten hat das natuerlich hochgradig seine Berechtigung, wenn man nicht Beethoven heisst, muss man sich ja schliesslich veranschaulichen, was man da so hinkritzelt!!

Beethoven war am Ende ja sowieso so taub, daß er dachte, er wäre ein Dichter...

Johannes

Re: dicht!

: im Gegensatz zu vielen Ton-Setzern war er einer!

richtig... aber trotzdem, als er den letzten Satz seiner Neunten geschrieben hat, muß er doch schon ziemlich taub gewesen sein. Ich weiß nicht, was so viele Leute daran finden?!

Johannes

Leo

Da spielt glaube ich ziemlich viel Fyschologie mit - wie diese komischen Typen, die Leos letzte Gitarrenarbeit ersteigern wuerden, obwohl er qua chronischem Tremens keine gerade Linie mehr saegen konnte ;-)) oder so aehnlich...

naja, aber... ich finde die neunte komplett auch ein echtes Ding... wie auch immer

gut Ton!
ullli

Re: Leo


: naja, aber... ich finde die neunte komplett auch ein echtes Ding... wie auch immer

damit wir uns richtig verstehen: Den Rest der Symphonie finde ich wirklich gut, gewohnter höchster Standard, nur der letzte Satz ist für mich ein kompletter Griff ins Klo.