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(Technik) Lack ab Part IV...

Der vorläufig letzte Abschnitt der abkratz und lackier-Odysee.

Was bisher geschah: STRAT mit mittelmäßigem Klang wurde abgekratzt ( bis zu 3,5mm dick Kunstoff).
STRAT wurde dadurch weitgehend vom schlechten Ton geheilt.

Folge IV:
nach hin und her habe ich jetzt den Body mit Holz-Lasur windisch-weiss (wie vorher) deckend gespritzt.
Aussehen tut das ganz gut, ist allerdings sehr stoßempfindlich - überlege, ob ich noch eine Nitro-Schicht drüber legen muß.
Der Klang wurde von der Lasur nicht mehr beeinflußt. Noch immer fällt das bessere Schwingungsverhalten (vorallem trocken) auf.

Endresultat:
der Ureigene Klang der STRAT wurde nicht verändert. Sie klingt immer noch wie vorher - allerdings hat sie jetzt Dynamik, mehr Sustain, singt besser und hat ihre basslastikeit/Höhen-schrille verloren.

Bin immer noch überzeugt, dass die Operation erfolgreich war (ist).

Es war insgesamt viel billiger als eine neue Gitarre zu kaufen - auch mußte ich keinen Verlust für Verkauf hinnehmen.

Und Spaß hats über weite Strecken auch gemacht.

GRuSS C.B. (am Ende der Lackierwochen)



Re: (Technik) Lack ab Part IV...

Hi C.B.,
schön, daß Dein Erfahrungsbericht weitergeht. Freut mich, daß bisher keinerlei negative Soundveränderung eingetreten ist. Als Teilzeitpessimist habe ich allerdings die Vermutung, daß der Nitrolack da noch allerhand nicht gewünschte Veränderungen bewirken kann.
Möglicherweise reicht auch eine Lackschicht nicht, um Stoßfestigkeit zu erreichen, was natürlich wiederum...
Anyway, falls Du irgendwann eine Fortsetzung des Lackreports erwägen solltest, bin ich gespannt auf Teil V deines Berichts.

Gruss, Juergen (Öl & Wachs Promotionwochen*)

*Die Verwendung des Begriffs xxxxWochen geht urheberrechtlich auf Friedlieb zurück und wurde in diesem Fall ohne Erlaubnis des Autors benutzt.

Re: (Technik) Lack ab Part IV...

Hallo Jürgen,

inzwischen habe ich einen Verdacht: das End-lackieren ist jetzt 1,5 Wochen her und die Lasur scheint wohl auzuhärten.

Meine neueren Tests haben eine höhere Stoßfestigkeit erbracht.
Gegen Macken hätte ich ja nichts (Relic-mäßig) aber gegen Dullen schon.
Es ist immer schwierig etwas handwerkliches zu machen, wenn man sich nicht wirklich auskennt und RErfahrung/Können hat.
Dann dauert alles länger und kostet Kraft und Lernaufwand.

Vermutlich ist es wirklich so, dass so ein Auftrag ob Lack oder Lasur länger aushärten muß. Ob wohl ein Besuch meines Bodies in der Backröhre hilft?

Werde berichten.

GRuSS C.B.


Be careful with that Axe (war Lack ab Part IV..).

:Ob wohl ein Besuch meines Bodies in der Backröhre hilft?

Vorsicht Claus,

erstmal die Temperaturverträglichkeit der Lasur checken. Sonst könnte es passieren, daß Deine Strat unfreiwillig zum Hendrix at Monterey-Gedächtnismodell wird. Das wäre dann zwar ausgesprochen relic und sehr windisch, doch ob Holzkohle wirklich so ein gutes Sustain hat?

Besorgt, Juergen

Re: (Technik) Lack ab Part IV...

Hallo Claus!

den Body in die Backröhre??? Geil. Sieht gut aus, hinterher, weil dann die Restfeuchte aus dem Holz ausdampft. Dieser Dampf aber nicht so ohne weiteres durch den Lack durchkommt und sehr schöne Blasen aufwirft. Habe so etwas mal von einem Autolackierer gesehen, der seine Klampfe in die Tockenkammer gab...

Viele Grüße

André