Now Playing:
James: "Laid" - Schöne Popmusik aus England, meist relativ "akustisch" instrumentiert. (Dazu gibts noch einen Kompagnon: "Wah Wah", da haben sie die Sessions dokumentiert, die parallel zu den Aufnahmen für das Album stattfanden - da bekommt man eine Ahnung davon, wie ihre Songs entstehen)
Mr. Bungle: "California" - am anderen Extrem der Skala, abgefahren! Surfgitarren, tibetanische Mönchschöre, Metal, easy listening, und das alles im selben Stück. Eine Platte mit viel Humor. Am Gesang: Mike Patton, ehemals bei Faith No More.
Hüsker Dü: "Candy Apple Grey" - alt aber bewährt. Eine Platte mit z.T. wunderschön traurigen Liedern.
Peter Hammill: "In Camera" - noch älter, noch melancholischer. Der Ex-Van der Graaf Generator-Sänger ist immer noch und immer wieder ein Geheimtip. Gutes Songwriting, gute Stimme.
Mike Watt: "Contemplating the Engine Room" - Mike Watts Punkrock-Oper über seinen Vater in der Navy, gleichzeitig ein Rückblick über seine eigene Karriere. Fetter Baß, mit hervorragender Gitarrenarbeit (Nels Cline) und einem ebensoguten Schlagzeuger (Stephen Hodges).
Bozzio Levin Stevens: "Black Light Syndrome" - Gitarre, Baß, Schlagzeug. Wer Mr. Stevens nur von Billy Idol-Platten kennt, wird hier überrascht sein, wie musikalisch der Kerl doch spielt. Über Tony Levin und Terry Bozzio muß man nicht viel sagen - jeweils Klassen für sich.
Bratsch: "Ecoute-Ca, Chérie" - Osteuropäische Folklore meets Jazz. Ein Quintett von Klassemusikern, kann ich nur empfehlen, vor allem live!
Grüße,
Johannes