Aussensaiter Forum

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(Gitarre) AKUSTIK-TRICK

Hallo allersaitigst,

möchte gerne mal wissen, welche Erfahrungen Ihr mit SAITENSTÄRKEN und SAITENMARKEN für Western-Gitarren gemacht habt. Meine Gibson J-45 early ist z.Zt. mit nem 12er-Satz Martin- Saiten bespannt. Ist bei manchen Akkorden ganz schön heftig zu greifen (hart und sehr starker Zug) jedoch insofern vorteilhaft, dass die Saiten nicht so schnarren und eigentlich auch recht gut klingen.
Welche Saiten benutzt ihr denn für euer acoustic-babe?
pling on
Johnson

Saiten

Tag.

Ein Problem unseres Forums ist die Halbwertzeit von Postings und anregenden Diskussionen. Das Thema Saitenstärke wurde sehr intensiv und beinahe kontrovers debattiert. Ergebnis: jeder wie er möchte und jeder sollte selbst probieren.

Meine bevorzugten Saiten sind die Gore/Elixir in 012 auf der Flattop und Thomastik Swing 013 auf der Archtop. Und gleich wird wieder irgendwer "Frauensaiten" rufen und dann...

...ich mag gar nicht daran denken.

Matthias

Re: Saiten

Hi Matthias,

vielen Dank schonmal. Werde ich ausprobieren.
Ich kenne das Problem mit den "Halbwertzeiten". Aber versuch mal, mit dem Suchbegriff Saiten oder Akustiksaiten oder Saitenstärken über die Suchfunktion an Infos zu kommen..... no chance!!! (oder ich hab die Suchfunktion
nicht verstanden :) )
Und da dies nun mal gerade eine meiner dringlichsten
Fragen ist, bin ich auf schnelle Antworten und nette Tips
wie von Dir angewiesen. Die, die nicht antworten wollen,
weil es schon so oft durchgekaut wurde, sollens halt lassen.
pogon
Johnson

Re: Saiten

Tag Matthias & Johnson!

Selber hab ich auch 12er drauf. 13er knallten zwar grossartig, aber es war meinen Fingern zu viel des Guten.
Von diese Gore-Saiten bekam ich mal einen Satz geschenkt. Ich fand sie klasse. Das Spielgefühl etwas seifig aber nicht störend. Sie hielten auch länger eine gewisse Frische bei, zum Schluss gings dann aber fix bergab mit ihnen. Greifgeräusche treten weit in den Hintergrund. 11er hatte ich auch schon, wenn ich mal anders spielen wollte und die Finger nach Schonung riefen. Aber dickere Saiten liefern einen runderen Ton. Carlines Furch (Palisander-Korpus) klingt aber mit 11ern besser und lauter als meine Washburn mit 12ern. Da bin ich machtlos. :-)

Auf E-Ketarre siehts auch recht dicke bei mir aus. Als Grobmotoriker und Langsamspieler mag ich eher drahtigeres. Auffer Tele im Moment 11-53. *prahl_off* (Bis mir die Pfoten wieder weh tun *g*)

Gruss
Micha

Re: Saiten

Tach Matthias

Meine Erfahrung ist, dass sich das schwer verallgemeinern lässt.

Was sich auf der einen Gitarre weich und schlabrig anhört und -fühlt kommt auf der nächsten knallhart daher. Die Mensur ist sicher ein Faktor, aber eben nur einer. Da gibt es noch Sachen wie Saitenabstand, Profil der Bünde, allgemeine Schwingfähigkeit der Gitarre, Konstruktion des Halses usw.

Ich hab auf der Framus von eben einen 11'er Thomastik Flat drauf und wollte ihn gegen einen 13'er wechseln weil er viel zu veich war. Nach dem Wechsel der Bundierung auf Jumbo fühlt sich der gleiche Saitensatz plötzlich sehr griffig an und wird max. gegen 12'er ersetzt.

Auf meinen Akustiks hab ich alles von 11'er bis 13'er drauf und fang bei jeder neuen von vorne mit der Testerei an.

Gruss Manuel

Re: Saiten


: Und gleich wird wieder irgendwer "Frauensaiten" rufen und dann...

OK, ich tu' Dir den Gefallen: "FRAUENSAITEN!!!!"

Aber um konstruktiv zu bleiben: Gut und schön fand' ich immer die 12er von D'Addario aus der EJ-Serie (Die 12er sind glaub' ich EJ17).
Da ich das Akusitkspeilen aber seltsamerweise verlernt zu haben scheine....ach nein, das lag daran, daß meine Takamine extrem schwer bespielbar ist. Und seit ich in Düüsburch kurz auf Matthias' Lakewood spielen durfte spiele ich mit dem Gedanken, meine Takamine zu verkloppen und 'ne Lakewood anzuschaffen. Wenn der Preis stimmt...!

Gruß
Felix

Re: Saiten

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: : Und gleich wird wieder irgendwer "Frauensaiten" rufen und dann...
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: OK, ich tu' Dir den Gefallen: "FRAUENSAITEN!!!!"
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: Aber um konstruktiv zu bleiben: Gut und schön fand' ich immer die 12er von D'Addario aus der EJ-Serie (Die 12er sind glaub' ich EJ17).
: Da ich das Akusitkspeilen aber seltsamerweise verlernt zu haben scheine....ach nein, das lag daran, daß meine Takamine extrem schwer bespielbar ist. Und seit ich in Düüsburch kurz auf Matthias' Lakewood spielen durfte spiele ich mit dem Gedanken, meine Takamine zu verkloppen und 'ne Lakewood anzuschaffen. Wenn der Preis stimmt...!
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: Gruß
: Felix

Kindersaiten: D'Addario 11er sind bei mir im Dauereinsatz, aber eingentlich wegen ökologischen Gesichtspunkten (keine Säure, wenig Verpackung). Kaman-Saiten haben mir eine Idee besser gefallen und hielten sich länger frisch. Martin-Saiten: 2-mal und nie wieder. Ach ja, ich spiele eine Yairi-Dreadnought (oder wie man das schreibt).

Gruss, F.


Re: Saiten

: Tag.
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: Ein Problem unseres Forums ist die Halbwertzeit von Postings und anregenden Diskussionen. Das Thema Saitenstärke wurde sehr intensiv und beinahe kontrovers debattiert. Ergebnis: jeder wie er möchte und jeder sollte selbst probieren.

Hi Johnson, Matthias,

Stimmt, ist aber schon 'ne Weile her. An die mit virtueller Friedenspfeife beendete "Kontroverse" erinnere ich mich aber noch gut ;-)).
Ich halte es lieber den dicken: o13er Martin oder d'Addario Phosphorbronze, wobei da Spielgefühl hier auch von der Bundierung abhängt: je höher die Bünde, desto leichter drückt sich's. Bei 011ern (Frauensaiten, Frauensaiten ;-))höre ich zuwenig und drücke beim Intonieren schon mal etwas zu heftig zu, aber das mag mit meinen Hör- und Greifgewohnheiten zusammenhängen.
Die für Bottleneck reserviert Pfanne hat 014er, einen Ganzton runtergestimmt.

Fret on,

stooge