Hallo!
Eine Frage, das zusammenkleben von Holzteilen speziell bei akustischen Instrumenten betreffend: was benutzt man am Besten? Ordinären Holzleim aus'm Baumarkt (Ponal, glaub ich)? Sekundenkleber, Uhu, Pattex, Prittstift wohl nicht? Was gibt's da noch?
(In this case: Mandoline vom Flohmarkt, bei der sich die Korpusteile etwas voneinander lösen)
Vielen Dank schomma!
F.
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- (Technik) Leim! - gestartet von Fehlbar 20. Februar 2001 um 09:39h
- Re: (Technik) Leim!
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the stooge
am 20. Februar 2001 um 16:10
- Re: (Technik) Leim!
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Andr
am 20. Februar 2001 um 10:17
- Re: (Technik) Leim!
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Der Felix
am 20. Februar 2001 um 13:31
- Re: (Technik) Leim!
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Fehlbar
am 20. Februar 2001 um 11:20
- Re: (Technik) Leim!
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Der Felix
am 20. Februar 2001 um 13:31
- Re: (Technik) Leim!
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Rainer
am 20. Februar 2001 um 09:46
- Re: (Technik) Leim!
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the stooge
am 20. Februar 2001 um 16:10
Holzleim für Holz, Sekundenkleber für die zerbrechende Zeit ... aua, wat Pötisches ...
Es gibt noch einen Holzleim, der etwas stärker aushärtet, heisst Ponal Plus oder so. Hat, glaube ich, noch so einen Kunststoff-Zusatz.
Es gibt noch einen Holzleim, der etwas stärker aushärtet, heisst Ponal Plus oder so. Hat, glaube ich, noch so einen Kunststoff-Zusatz.
Hi F.,
weißer Holzleim aus dem Baumarkt ist prima. Nimm den wasserlöslichen. Die Klebekraft übersteigt auch bei diesem Leim die haltbarkeit von Holz und eventuelle Reste lassen sich nach dem Trocknen immer noch leicht mit einem feuchten Tuch entfernen. Sekundenkleber (wasserdünnes Zeugs) eignet sich für kleinere Stellen, wo man mit dem Ponal nicht hinkommt. Alles andere sollte man von Instrumenten fernhalten. Früher wurden die Instrumente meist mit Heißleim (Knochenleim,Haut- oder Fischknochenleim) verklebt, wie dies heute noch im Geigenbau üblich ist. Für die reparatur von historischen Instrumenten wäre dies natürlich von Vorteil. Allerdings ist die Handhabung von diesem Zeugs mehr als kompliziert und braucht einige Übung, da diese Leimsorten beim abkühlen sofort dick, zäh und hart werden.
Viele Grüße
André
weißer Holzleim aus dem Baumarkt ist prima. Nimm den wasserlöslichen. Die Klebekraft übersteigt auch bei diesem Leim die haltbarkeit von Holz und eventuelle Reste lassen sich nach dem Trocknen immer noch leicht mit einem feuchten Tuch entfernen. Sekundenkleber (wasserdünnes Zeugs) eignet sich für kleinere Stellen, wo man mit dem Ponal nicht hinkommt. Alles andere sollte man von Instrumenten fernhalten. Früher wurden die Instrumente meist mit Heißleim (Knochenleim,Haut- oder Fischknochenleim) verklebt, wie dies heute noch im Geigenbau üblich ist. Für die reparatur von historischen Instrumenten wäre dies natürlich von Vorteil. Allerdings ist die Handhabung von diesem Zeugs mehr als kompliziert und braucht einige Übung, da diese Leimsorten beim abkühlen sofort dick, zäh und hart werden.
Viele Grüße
André
Hallo André.
Merci bien. Ich werd's mit Holzleim versuchen. Das mit historischen Instrumenten und Knochenleim war mir auch in Erinnerung, aber den Geigenbauer kann ich mir nicht leisten - wie gesagt, die Mando ist für 30,- vom Flohmarkt, vielleicht 80, 90 jahre alt, eher ein billiges Modell, keine Verzierungen (gefällt mir gerade deswegen), einige Macken. Eine Mechanik ist auch kaputt, kann ich aber hoffentlich löten.
Gruss und Blues, f.
Merci bien. Ich werd's mit Holzleim versuchen. Das mit historischen Instrumenten und Knochenleim war mir auch in Erinnerung, aber den Geigenbauer kann ich mir nicht leisten - wie gesagt, die Mando ist für 30,- vom Flohmarkt, vielleicht 80, 90 jahre alt, eher ein billiges Modell, keine Verzierungen (gefällt mir gerade deswegen), einige Macken. Eine Mechanik ist auch kaputt, kann ich aber hoffentlich löten.
Gruss und Blues, f.
Hi!!
Mein Klavierbaumeister hat immer gebrochene Gitarrenhälse/-Kopfplatten mit so gelbem Zeug repariert. Konsistenz war auch Leimartig, das Zeug kommt aus USA, ich weiß leider den Namen nicht mehr. Ob es Leim ist weiß ich nicht, denke aber schon, ein ist's Teufelszeug allemal.
Vielleicht 'n Tipp am Rande...
Gruß
Felix
Mein Klavierbaumeister hat immer gebrochene Gitarrenhälse/-Kopfplatten mit so gelbem Zeug repariert. Konsistenz war auch Leimartig, das Zeug kommt aus USA, ich weiß leider den Namen nicht mehr. Ob es Leim ist weiß ich nicht, denke aber schon, ein ist's Teufelszeug allemal.
Vielleicht 'n Tipp am Rande...
Gruß
Felix
Ich hab mal beim Rockinger Franklin Titebonds Holzleim erstanden, der kein Wünsche offenlässt: bombenfest ähnlich zu verarbeiten wie Ponal. AB-Vergelichstest mit Ponal hab ich allerdings nicht gemacht.
Gruß'n Blues, stooge
Gruß'n Blues, stooge