Liebe Jungs,
die Zeit vor und nach den F-Tagen fahre ich meine körperlichen und geistigen Aktivitäten traditionell herunter, um mich von den Schrecken des vergangenen Jahres zu erholen bzw. mich auf die Schrecken des kommenden vorzubereiten.
Dazu führe ich mir regelmäßig einen großen Stapel Filme zu Gemüte: Godfather 1-3, alles von Tarratino und den Cohens, den kompletten Flying Circus von Monty Python, Lord of the Rings 1-3, extended version - was man eben so anschaut.
[Ich spiele mit dem Gedanken, mich bei "Wetten Dass" zu bewerben und alle drei Teile vom Herrn der Ringe auf deutsch wie auf englisch auswendig mitzusprechen. Die überziehen ihre Sendung ja sowieso immer: Dann wenigstens richtig.]
Gut, aber diesmal möchte ich einen Film empfehlen, über den ich gestern eher zufällig gestolpert bin: "I'm Still Here" (2010): Der Film erzählt davon, wie der berühmte und mehrfach oskar-nominierte Schauspieler Joaquín Phoenix (euch möglicherweise bekannt als J. Cash in "Walk The Line") seine Schauspieler-Karriere aufgibt, um ein Hip-Hop-Star zu werden. Der Film ist ziemlich verstörend, aber außerordentlich fesselnd und jedenfalls das Ungewöhnlichste, was ich in den letzten Jahren zu sehen bekommen habe.
Wahrscheinlich habt ihr alles was Besseres zu tun in den kommenden Tagen, aber falls nicht: Es lohnt sich.
Viele Grüße,
Michael