Taktak,
ich gehe hochschwanger mit dem Gedanken, mir in den nächsten
Monaten einen Kontrabass zuzulegen.
Jetzt gibts ja auch diese Upright-E-Dinger...
Kommt da zauntmäßig echtes Kontrabassgefühl auf
oder sind die Teile nur ein praktischer Kompromiss -
oder ist das gar Schnick-Schnack?
Habt Ihr so ein Gerät schon mal in Fingern gehabt?
Gruss, Ralf
Übersicht
- (Bass) Kontra vs. Upright E - gestartet von Ralf 25. Januar 2001 um 18:29h
- Re: (Bass) Kontra vs. Upright E
- von
Christoph
am 26. Januar 2001 um 09:10
- Re: (Bass) Kontra vs. Upright E
- von
Ralf
am 26. Januar 2001 um 11:17
- Re: (Bass) Kontra vs. Upright E
- von
Christoph
am 26. Januar 2001 um 11:31
- Re: (Bass) Kontra vs. Upright E
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Christoph
am 26. Januar 2001 um 11:31
- Re: (Bass) Kontra vs. Upright E
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Ralf
am 26. Januar 2001 um 11:17
- Re: (Bass) Kontra vs. Upright E
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Matthias
am 25. Januar 2001 um 20:21
- Re: (Bass) Kontra vs. Upright E
- von
Christoph
am 26. Januar 2001 um 09:10
Hallo!
Ich kann Dir da gar nicht helfen, gebe aber zu bedenken, dass ein Kontra eben ein akustisches Instrument ist. Das ist für richtige akustische Mucken natürlich ein Vorteil, stört aber beim Üben (Nachbarn). Und die Transport- und Feedbackprobleme gibts gratis dazu.
Ich glaube, dass es sich um zwei unterschiedliche Instrumente handelt. Sieht Eberhart Weber übrigens auch so.
Matthias
Ich kann Dir da gar nicht helfen, gebe aber zu bedenken, dass ein Kontra eben ein akustisches Instrument ist. Das ist für richtige akustische Mucken natürlich ein Vorteil, stört aber beim Üben (Nachbarn). Und die Transport- und Feedbackprobleme gibts gratis dazu.
Ich glaube, dass es sich um zwei unterschiedliche Instrumente handelt. Sieht Eberhart Weber übrigens auch so.
Matthias
Hallo Ralf
Ein Freund von mir hat(te) so ein Upright- Teil. Anfangs war er hell begeistert, mittlerweile stehts nur noch in der Ecke (falls er es noch hat) und er spielt wieder entweder "richtigen" Kontrabass oder "richtige" E- Bassgitarre :-)). Und der ist viel unterwegs damit! Da ich selber auch so'n Bisschen Kontrabass spiele, habe ich den Upright natürlich auch mal ausprobiert: der Sound war nicht wirklich das was ich unter Kontrabass verstehe, und das Spiel- Feeling natürlich auch nicht, da beim Upright ja das Hundehaus fehlt :-)) Die Mensur war dieselbe.
Kontrabass üben ohne die Nachbarn allzusehr zu belästigen kann man, indem man einen dieser Gummidämpfer über den Steg steckt, die f- Löcher zustopft und den Stachel beim Spielen auf etwas Weiches stellt damit sich der Schall nicht zusehr in den Fussboden überträgt.
Fazit: wenn Du viel unterwegs bist und nicht Bassgitarre spielen willst, ist der Upright vorteilhaft da einfach zu transportieren und einfach zu verstärken. Wenn Du den wirklich guten Kontrabass- Sound haben willst, führt IMHO kein Weg am Kontrabass vorbei :-))
Gruss: Christoph
Ein Freund von mir hat(te) so ein Upright- Teil. Anfangs war er hell begeistert, mittlerweile stehts nur noch in der Ecke (falls er es noch hat) und er spielt wieder entweder "richtigen" Kontrabass oder "richtige" E- Bassgitarre :-)). Und der ist viel unterwegs damit! Da ich selber auch so'n Bisschen Kontrabass spiele, habe ich den Upright natürlich auch mal ausprobiert: der Sound war nicht wirklich das was ich unter Kontrabass verstehe, und das Spiel- Feeling natürlich auch nicht, da beim Upright ja das Hundehaus fehlt :-)) Die Mensur war dieselbe.
Kontrabass üben ohne die Nachbarn allzusehr zu belästigen kann man, indem man einen dieser Gummidämpfer über den Steg steckt, die f- Löcher zustopft und den Stachel beim Spielen auf etwas Weiches stellt damit sich der Schall nicht zusehr in den Fussboden überträgt.
Fazit: wenn Du viel unterwegs bist und nicht Bassgitarre spielen willst, ist der Upright vorteilhaft da einfach zu transportieren und einfach zu verstärken. Wenn Du den wirklich guten Kontrabass- Sound haben willst, führt IMHO kein Weg am Kontrabass vorbei :-))
Gruss: Christoph
Hi Christoph und Matthias,
danke für Eure Antworten. So hab ich mir das eigentlich
auch gedacht. Ich hatte nur am Sonntag in Köln so eine
Live-Drum 'n' Bass-Formation aus Berlin gesehen und der
Basser hatte so einen Fisher(?)-Upright.
Es klang zwar im ersten Moment nicht schlecht, aber bei
näherem Hinhören doch sehr 15-HE-Rack...
Wenn Ihr noch Lust habt: Worauf muss man beim Kontrabass-
Kauf achten? Was muss man für ein vernünftiges Instrument
anlegen?
Gruss, ralf
danke für Eure Antworten. So hab ich mir das eigentlich
auch gedacht. Ich hatte nur am Sonntag in Köln so eine
Live-Drum 'n' Bass-Formation aus Berlin gesehen und der
Basser hatte so einen Fisher(?)-Upright.
Es klang zwar im ersten Moment nicht schlecht, aber bei
näherem Hinhören doch sehr 15-HE-Rack...
Wenn Ihr noch Lust habt: Worauf muss man beim Kontrabass-
Kauf achten? Was muss man für ein vernünftiges Instrument
anlegen?
Gruss, ralf
Hallo Ralf
Ich würde darauf achten, dass das Ding aus Massivholz besteht.
1) Besserer Klang
2) Klang wird durch regelmässiges Spielen weiter verbessert
3) Verkaufswert nimmt bei pfleglicher Behandlung nicht ab
Hier in der Schweiz gibt's Voll- Massiv- Bässe ab etwa 8000-10000 CHF vom Fachhändler. In Tschechien sind sie preisgünstiger (etwa 1/2 Preis, munkelt man).
Wenn Dir das zu teuer ist, gibt's noch sog. Halbmassiv- Bässe, da bestehen dann Boden und Zargen aus Sperrholz.
Den billigsten Kontra, den ich schon gesehen habe, wurde von Thomann angeboten und kostete ca 1000 DM. Funtioniert vermutlich auch :-))
Gruss: Christoph
Ich würde darauf achten, dass das Ding aus Massivholz besteht.
1) Besserer Klang
2) Klang wird durch regelmässiges Spielen weiter verbessert
3) Verkaufswert nimmt bei pfleglicher Behandlung nicht ab
Hier in der Schweiz gibt's Voll- Massiv- Bässe ab etwa 8000-10000 CHF vom Fachhändler. In Tschechien sind sie preisgünstiger (etwa 1/2 Preis, munkelt man).
Wenn Dir das zu teuer ist, gibt's noch sog. Halbmassiv- Bässe, da bestehen dann Boden und Zargen aus Sperrholz.
Den billigsten Kontra, den ich schon gesehen habe, wurde von Thomann angeboten und kostete ca 1000 DM. Funtioniert vermutlich auch :-))
Gruss: Christoph