Re: (Aussenjam) #18 und das tiefe D
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Beitrag von Michael (Jacuzzi) vom März 30. 2005 um 11:20:52:
Als Antwort zu: (Aussenjam) #18 und das tiefe D geschrieben von schocka am März 30. 2005 um 10:58:37:
Guten Morgen, lieber Andreas,
ein herausragender AJ, zumindest in der ersten anderthalb Minuten: Kein Gedudel. Ausgesprochen schöner Ton. Sehr sanglich, nur wichtige Töne, kein Gramm Fett zuviel. Und eine ganz unabhängige Melodieführung, fast ein bisschen FZ-like - der spielt ja auch immer in seiner eigenen Welt.
(Und diese Sanglichkeit und rhythmische Freiheit fällt insbesondere auf, wenn man deinen 18er im Vergleich hört. Den fand ich eigentlich ziemlich beliebig, vor allem zu einseitig-shuffelig in der der Rhythmik.)
Weiche Saiten? Klingt nach 009 oder einem starken Mittelfinger. Ach nee: Es ist wahrscheinlich die Runterstimmung, die die Phrasierung so weich macht. Sehr schön.
Cool auch deine Ton-Enden. Bei vielen Gitarristen hört man, wenn man mal ein bisschen drauf achtet, dass sie ganz nett anschlagen und phrasieren, aber wenn's mit der Note vorbei ist, labert es dann so etwas aus. (Mir ist das letztens bei meinem eigenen Spiel aufgefallen, und ich versuch gerade, da was gegen zu machen.) Du hast die Töne alle sehr schön gesetzt, bis zu ihrem (jeweiligen) Ausklang.
Was dann bei 1:30 passiert, ist mir allerdings völlig unerklärlich. Furchtbar - das schöne Stück!
Aber ab 2:45 sind wir dann wieder Freunde. Sogar die Reminiszenz an den schrecklichen Herrn Gilmour ist ok.
Ich werd zu Hause die eineinviertel Minuten rausschneiden, und dann wird's einer meiner absoluten Lieblings-Ajs sein.
Gruß aus Alt-Sacking,
Michael
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