Variax acoustic 700


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Beitrag von Triaxe vom Mai 08. 2004 um 16:00:22:

Liebe Gemeinde...
nachdem ich mich von einer Godin A6, einer Hohner Nylonpiezoklampfe und nem Crate Combo getrennt hatte, also den Fuhrpark son bischen verkleinert habe, bin ich jetzt stolzer Besitzer einer der ersten Warnix acoustic700. --Manno, ich bin echt begeistert, nachdem meine lieben BandkollegInnen die Variax 500 (in schwülstig schwarz) lieben und ehren gelernt haben, da ihnen dieses dauernde Gewechsel als angeberhaft, unnötig und zeitverschwenderisch erschien, kann ich denen jetzt endlich den Unterschied zwischen einer Firebird ( geil!!) und einer Tele erörtern, und das in 2 Sekunden. Vorher hatte der Drummer noch nicht mal den Unterschied zwischen meiner PRS oder Strat interessiert.
Aber egal, die Acoustic setzt noch mal einen drauf. Je mehr PA dahintersteht, umso besser klingt sie. Übern Marshall Combo eben völlig unterbewertet. Neben Spielereien wie Banjo, Japankungfuklampfe, Sitar ( warum gabs sowas nicht in den 70ziger...)super Martinteile, Nylonklampfe ( fand ich am wenig überzeugendsten - da man ja Stahlsaiten unter den Griffeln hat - nur Gefühl...?) Geile Resoklänge, 12 Saiter die viel besser klingen wie auf der 500derter,außerdem fällt das lästige Stimmen einer 12wer weg und jede Menge netter Acoustikgitarren. Zusammen 16 verschiedene Klampfen, wobei jedes einzelne Orginalteil wahrscheinlich teurer ist als diese Clonmaschine ( was kostet ne 45ziger Gibson von 1902?)
Am nettesten, und da kann man richtig mit" Spielen", sind natürlich die Open tunings auf Knopfdruck. Jeder der 6 saitigen Gitarren/Reso kann man neben der EADGHE Stimmung eine andere Stimmung virtuell dazufügen. Wobei auch individuell Mikrophon Stellung und Kompressorstellung gespeichert wird. Theoretisch kann jeder einzelnen Saite einer andere Stimmung verpasst werden. Wobei natürlich die ganze Zeit die Gitarrenstimmung z.B. EADGHE nicht berührt wird. Komisch klingt das wenn die PA so leise ist, das man den Ton der Gitarre selbst hört,. Dadurch funktioniert auch der virtuelle Kapo, wenn Sängerin aufmuckt wegen " bitte eine Terz höher" keine Panikstimmung, wilde Rechnerei, sondern cool bleiben und mit zwei Handgriffen ( Doppelklick!!!) eben mal eine Terz höherstellen, aber gleich Griffe wie vorher greifen.
OK, das ganze für 1166.- nicht eben ein Papenstiel, aber für mich hat sich dadurch das Thema "welche Acoustik nehme ich" damit erledigt. Puristen hören wahrscheinlich immer noch Unterschiede zum Orginal, da ich mir die aber in der Mehrzahl sowieso nicht leisten kann ( New Yorker DeAngelico Jazzeisen..)erübrigt sich das Thema...vom Publikum ganz abgesehen...
Alle Gitarristen sollten diese Teile am Anfang ihrer Karriere besitzen und danach entscheiden mit welcher der Gitarren am liebsten spielen, und danach dann auf das Orginal umsteigen, oder auch nicht...

Oda was sacht ihr dazu?

Gruß Triaxe



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