Re: (Band) In wie vielen Bands darf ein Musiker spielen?
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Beitrag von bO²gie vom Juni 04. 2003 um 15:00:23:
Als Antwort zu: Re: (Band) In wie vielen Bands darf ein Musiker spielen? geschrieben von Klaus am Juni 04. 2003 um 13:53:12:
Moin moin Klaus,
: : Moinsens - : : Auch (gefällt mir, wir spricht man das?)
so wie "Nonsens" nur eben mit "Moin".
: Zustimmung, wenn auch mit kleinen ABERs : Szenario: Band A fragt dich ob Du am 21.6. spielen kannst, Du sagst die Session ab und bei Band A den Gig zu. : Zwei Tage später fragt Band B bei Dir wegen eines Gigs am 21.6. an. Du sagst ab. : Nun hat Band B keinen "Zweitegarniturgitarristen", der Job wäre für die Band wichtig aus welchen Gründen auch immer (Kohle, PR, etc.).
Das ist so als ob ich in der Band nachfrage: "Könnt ihr am 21.06.?" und einer sagt: "Nein, da hab ich einen nicht verschiebbaren Termin." Das ist chico (es sei denn einer sagt: "An dem Tag bin ich zum Eisessen mit meiner Freundin verabredet" ... aber darüber brauchen wir wohl nicht zu sprechen ;-))
: Glaubst Du nicht, daß die dann etwas ärgerlich sind, auch wenn Du Ihnen vorher klaren Wein eingeschenkt hast?
Reiner Wein ist: "Ich kann" oder "Ich kann nicht". Ich nehme meine Mitmusiker so ernst, das sie sich bei einer Terminabsage nicht rechtfertigen müssen. Wer einen Termin nicht kann, wird seinen Grund dafür haben.
: ...aber wenn das öfters passiert, ich würde mir als Band B einen Erstegarnitutrgitarristen suchen, der exclusiv in der Band spielt.
Siehe was ich davor schon schrieb ;-) Natürlich hab ich, in der Zeit als ich z.B. gut 70 Gigs mit einer Band im Jahr hatte, mir keine Zweit- und Drittband gesucht die 20 oder 30 Gigs im Jahr macht, sondern Projekte die entweder garnicht oder nur sporadisch live spielten. Ich nehm ja nicht nur meine Mitmusiker ernst sondern auch meine verplanbare Zeit ;-)
: Soll ja nicht heißen, daß man nicht in anderen Bands spielen darf, aber die Priorität möchte ich als Band B haben.
Bei einer gig-intensiven Band: ja. Dann wissen aber auch die Sideprojekte das man nur bedingt zur Verfügung steht. Bei Bands wo das Gigaufkommen eher gering ist (zB komm ich in diesem Jahr bei keiner meiner Bands zu mehr als 5-10 Gigs) entscheidet wer zuerst bucht. Die Wahrscheinlichkeit der Überschneidung hält sich dabei in Grenzen. In den letzten Jahren hatte ich das exakt einmal. Dort habe ich dann mit der Band, die den "uninteressanteren" Gig hatte (kleiner Clubgig gegen relativ großes Openair) gesprochen und denen meine mißliche Lage erklärt. Das Ergebnis: Verständnis. Die einfache Frage: "Jungs, was würdet ihr persönlich machen wollen: Openair vor gut 2.500 Leuten oder in einer Kneipe vor ca. 25 Leuten?" Die Antworten waren eindeutig. Kein böses Blut. Schließlich sind wir keine 16 mehr.
Aber wie gesagt: im Regelfall genügt mir die Aussage: "Ich kann" oder "Ich kann da nicht". : : Alles eine Frage der Organisation. : : Klar, aber pauschal würde ich das so nicht stehen lassen. : : Nehmen wir unsere Schlagerband mal als Beispiel...
Kann ich absolut nachvollziehen. Nicht immer ist einen Einspringerlösung praktikabel.
: Ist nur ein Auszug meiner Erfahrungen - auch seit 28 Jahren und davon waren reichlich Hurenjahre, aber man wird treu und älter;-))
Ich bin ja ein altes Kiezkind ;-))
: Du brauchst Frau (hast ja schon) und Kind, dann vergeht Dir die Hurerei;-))))))
Gerade unter den verheirateten Familienvätern ist der Freier Anteil besonders hoch.
Gruß vom subtropischen Kiez ... bO²gie
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