Re: Rudi Ratlos ...
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Beitrag von Friedlieb vom Januar 09. 2003 um 17:56:37:
Als Antwort zu: Rudi Ratlos ... geschrieben von C.Bux am Januar 09. 2003 um 15:45:00:
Hi Claus,
: Während bei diesen Geigen ja der Klang aus dem Korpus kommt, abhängig von Holz, Lack, Steg usw. und das ganze auch leicht nachvollziehbar ist, habe ich bei einer E-Gitarre schon das Verständnis-Problem wieder neu bekommen, warum eine Saite, deren Schwingung über einen Pickup weitergeleitet wird vom Holz, Lack, Alter usw. abhängen soll...
hehe - mit dieser gewagten Theorie begibst Du Dich aber in große Gefahr. Denn erst im November wurde Ingo Z. für eine ähnliche These so richtig kräftig abgewatscht. Ich will das alles hier nicht wiederholen, zumal es einen ganz ähnlichen Thread vor einem knappen Jahr schonmal gab - sogar mit ähnlich roten Ohren für Ingo. :-)
: Eine Seite kann nur zwischen den beiden "aufgehängten" Punkten - Steg - Sattel/Bund schwingen.
Das Zauberwort heißt Resonanz. Das Fell einer Trommel kann eigentlich so gut wie gar nicht schwingen (gell?), trotzdem klingt ne Trommel und unterschiedliche Trommeln sogar unterschiedlich.
: Es ist nun lediglich vorstellbar, daß die schwingende Saite das Holz zum mitschwingen anregt und sich diese "Holzschwingung" zur reinen Saitenschwingung dazu-addiert -
Bingo.
: aber wieviel Prozent könnte das sein - wenn überhaupt??
Das Salz in der Suppe ist zusammen mit den restlichen Gewürzen mengenmäßig nicht viel, und dennoch sind diese geringen Anteile sehr entscheidend. Die Charakteristik eines Instruments kommt von den Obertönen. Wenn man von dem Klang eines Tons den "reinen Sinus" abzieht, ist der verbleibende Rest, die Obertöne halt, vom reinen Energiegehalt nur ein geringer Prozentsatz des gesamten Klangs. Salz und Suppe halt.
Glaub das einem, der schon immer wußte, daß nur echte Röhren wie echte Röhren klingen. ;-)
Keep rockin' Friedlieb
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