Re: (Aus deutschen Landen) grobys Tagebucheinträge: Stoppok, Chris Whitley, EoC, Fink, Tomte, Jan Plewka,....


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Beitrag von Martin Abend vom März 20. 2002 um 12:02:05:

Als Antwort zu: (Aus deutschen Landen) grobys Tagebucheinträge: Stoppok, Chris Whitley, EoC, Fink, Tomte, Jan Plewka,.... geschrieben von groby am März 20. 2002 um 11:22:21:


: Vor-"Gruppe" bei Stoppok war Chris Whitley , die wandelnde Unterarm-Vene. Die meisten hier kennen ihn wahrscheinlich sowieso schon, den Mann, neben dem selbst Iggy Popp gut im Saft aussähe. Er krächzte, ächzte, schrammelte, und knarzte einem seine Songs um die Ohren. Musik im Urzustand. Fantastisch. Ich hatte mir damals "Live At Martyrs" als erste Platte von ihm gekauft und habe aber die Songs erst richtig verstanden nachdem ich mir "Living with the Law" gekauft hatte. Irgendwie war es ein "Ach-So!"-Erlebnis, die eine Platte erst durch die Folie der anderen zu erleben. Ein ähnlicher "Ach-So!"-Moment ist das Konzert. Man hört genau das, was auch auf "Live at Martyrs" drauf ist, aber es ergibt auf einmal viel mehr Sinn, dieser - so scheint es - geqälten Seele bei dem Songs direkt ins Gesicht schauen zu können.

Na das freut mich ja. habe ihn in berlin gesehen und fand, das es das bislang beste konzert von ihm war. er hatte noch Warner Poland von der Nina Hagen Band mit auf der bühne und noch einen anderen, der eine akustik-klampfe mit einem geigenbogen bearbeitete. wirklich grossartig. mein liebstes album von ihm ist übrigens "dirt floor"; nur er mit dobro in der scheune seines vaters aufgenommen und keine sekunde langweilig, ganz im gegenteil. gibt's übrigens im, hüstel, ulftone-webshop, räusper, zu, ähh, kaufen (nicht hauen, bitte!).

maddin


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