Re: (Gitarre) Stanford Akustikgitarren ?
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Beitrag von Matthias vom Mai 17. 2001 um 14:43:50:
Als Antwort zu: Re: (Gitarre) Stanford Akustikgitarren ? geschrieben von O//i am Mai 17. 2001 um 10:12:12:
Tag auch!
: Ohoh, wenn das der GAS-Beauftragte hoert...aber der ist ja gerade selbst im Pickup-Wahn...
Das mit dem Pickupwahn stimmt auffallend, daher bin ich zur Zeit auch milde gestimmt.
Soooo, zu Stanfords. Stanford kommen aus der gleichen Schneiderei wie Furch. Mit etwas bösem Willen könnte man die Stanford-Modelle als eine Mischung aus Lakewood- und Martin-Kopien bezeichnen. Wobei Lakewood früher heftig Martin und Lowden gemischt haben, aber das am Rand.
Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich bisher sechs oder sieben Stanfords ausgiebig in einem Laden probiert. Ich fand sie ausgezeichnet! Die Verarbeitung sauber, die Bespielbarkeit in Ordnung und der Sound sehr, sehr gut. Klar, dynamisch und knackig. Mein Tip dabei: probier mal die OM-Modelle oder F-Modelle aus, also die stärker taillierten. Diese Form liegt deutlich besser unter dem rechten Arm als eine Dreadnought. Zweiter Tip: Die Holzkombination Zederndecke und Mahagonikorpus (OM-5) ist sehr gut. Die Zederndecke macht´s knallig und knackig und der Mahagonikorpus gibt die nötige Wärme dazu. Kommt auch gut bei Blues und Bottleneck. Das vergleichbare Modell ist die Lakewood M-14 (meine derzeitige Lieblingsgitarre...).
Drittens: Vorsicht bei dem Stage-Modell! Ich habe sie noch nie irgendwo gesehen aber nach der Beschreibung ist das wieder mal so eine kastrierte Akustikgitarre für den Bühnenbetrieb. Das ist völlig überflüssig. Meine vollmassive und völlig normale Lakewood M-32 (Fichte, Palisander btw. auch eine klassische Holzkombination, wie Stanford OM-5 PRO) koppelte auch bei der hohen Lautstärke auf Session III nicht.
Ausserdem unbedingt probieren: Lakewod M-1 (Billigmodell), Seagull S-6 und die preiswerte Larrivee. E-Gitarristen lieben häufig Taylor, das ist aber ein abendfüllendes Thema. ;-)
Soviel erstmal dazu.
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