Die Spannung wächst Teil 2


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Beitrag von lonestar vom April 05. 2012 um 10:37:58:

Greetinx,

so - jetzt gehts weiter ...

Zunächst will ich sagen - alles was ich heute schreibe ist weder messbar noch sonst irgendwie objektiv nachweisbar. Ich beschreibe meine subjektiven Eindrücke !

Zunächst nochmals der Hinweis, daß die Gitarre (CS Strat Maple Esche Relic) auch mit den FAT50 sehr gut geklungen hat.

Die meisten CS Relic Strats aus der 50iger Reihe haben FAT50´s drin - sie klangen in meiner Gitarre zu dünn und plastik-mäßig.

Die Strat ist sehr knackig und drahtig hat sehr viel Sustain - ist sehr dynamisch und spricht schnell an und hat diesen "holzigen" 50iger Klang den man ansich sucht.

In einer "dumpfen" Gitarre kann sich der FAT50 "Nachteil" wahrscheinlich als "Vorteil" herausstellen (@Martin).

Ich denke nicht das die FAT50 generell S*h*i*c*e* sind.

Kloppmänner im Probe-Einsatz:

unser P-Raum klingt sehr gnadenlos - ganz trocken und so hört man hier wirklich nur das was da ist.

Beim spielen mit der Band fiel zuerst auf - die Gitarre ist jetzt nicht mehr zu dünn, sondern mächtig, laut, voll und trotzdem mit Draht und Twäng. So habe ich das schon lange nicht mehr gehört.  Der Steg-PU klingt sagenhaft.

Erinnerte mich zuerst an meine Antiquities 50´s Set - nur weniger bassig - mehr transparent - offener - ja offener ist die passenste Beschreibung.

Die Kloppmänner sind enorm durchsetzungsfähig mit gnadenloser Saitentrennung - dass ist wirklich sensationell.

Nachteil dieser Klarheit - man muss sauber spielen!!

Was sie nicht haben - wie bei meinen original Senior VanZandt TrueVintage und Blues Modell - so eine Art Schmatzen bei hart angeschlagenen Tönen - wenn sie das noch hätten ...

Leider habe ich beide VZ Sets verkauft.

Ich verstehe jetzt auch wenn ferdi meint für den Hals sind sie zu "fett" - das ist bei meiner Strat grade noch nicht so - aber ich kann die Grenze erahnen.

Meine derzeit Favoriten für Rosewood Strats sind diese 7ender CS ´69 Typen mit Abigail Ybarra Aufdruck - die sind am Hals für mich unschlagbar wenn man da bassarm und funky klingen will (und ich will das ...).

Was ich hier schreibe ist irgendwie alles bekannt und nichts neues. Für mich neu - eben eine Gitarre mit Qualitäten zu Haben wo ich das alles nachvollziehen und hören kann.

Resümee:

ich würde sagen die Kloppmänner haben die Gitarre noch besser gemacht - aber hätten das SDuncan, Häussel, André´s, Van Zandt ... u name it nicht auch gemacht ? Das weiss ich nicht - kann und will das alles nicht weiter treiben.

Noch verstehe ich es nicht - PU´s sind für mich Magnete und Draht herumgewickelt - trotz allem. Luftig gewickelt oder auch nicht.

Am ehesten kann ich mit dem Gedanken anfreunden, daß das richtige Material verwendet wird. Eben wie bei der Gitarre selbst und ihren Komponenten.

Ausblick:

um das Osterloch zu füllen werde ich das Schlagbrett in meine 2. Maple einbauen - will sehen (hören) ob mit einer "schlechteren" Gitarre sich auch Verbesserungen einstellen (was ich jetzt im Moment noch nicht glaube).

Ich danke den Lesern die es bis hierhin geschafft haben ...

GruZZ *




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