Re: (Recording) Echsenfrage.........


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Beitrag von Martin vom September 18. 2010 um 21:39:25:

Als Antwort zu: (Recording) Echsenfrage......... geschrieben von hayman am September 17. 2010 um 12:41:28:

Hallo Wolfgang!

Ich verstehe dein Problem nicht so richtig. Das ist keine Echsen- oder Amplitubefrage, sondern eine Routingangelegenheit beim Aufnahmeequipment.

Wenn du (z.B.) durch eine D.I oder Splitterbox dafür sorgst, dass deine Recordingsoftware einmal dein trockenes Gitarrensignal bekommt und einmal das vom Amp, dann hast du im Nachhinein immer die Möglichkeit, mit der trockenen Spur alles mögliche zu machen.

Wenn dein echter Amp zu viel Gain hatte bei der Aufnahme, dann kannst du diese Spur natürlich vergessen. Du kannst dann aber die auch noch vorhandene trockene Spur wieder zurück an deinen echten Verstärker anschließen, und dann beim Abhören so lange am Amp drehen, bis dir der Sound gefällt (und dann das ganze wieder erneut aufnehmen, halt "reampen").

Ich habe das mal im Studio probiert, als ich einen prima Take eingespielt hatte, aber mit einer Amp-Sim aus ProTools. Später beim Mischen habe ich diese trockene Spur zu meinem Fender geschickt und den dann mit Mic aufgenommen. Dabei musste ich aber feststellen, dass die Gitarre direkt in den Fender eindeutig besser klang, als wenn sie vorher aufgenommen wurde und dann aus dem ProTools in den Fender ging. Hat alles viel Arbeit gemacht, und am Ende haben wir glaube ich die Sim-Spur einfach behalten...

Gruß Martin

P.S.:

Wenn du den Sound der Eche auf Band hast ist das nichts anderes als die Aufnahme mit einem echten Amp (also nachträglich nicht mehr in der Echse zu editieren). Die Amplitubesoftware hingegen ist so eine Art Echse im Rechner, die aber immer und zu jeder Zeit mit dem trockenen Gitarrensignal gefüttert wird.




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