Re: (Amps) "Notfallkonzepte": Ausfall des Gitarrenverstärkers
Beitrag von Dan vom November 29. 2009 um 11:47:28:
Als Antwort zu: (Amps) geschrieben von Dan am November 28. 2009 um 11:38:12:
Hallo,
danke für die interessanten Antworten.
Es kommt also schon ab und zu vor, daß ein Verstärker abraucht, wenn auch selten. Dabei sind es wohl auch sehr oft Transportschäden.
Ich selbst habe es während 25 Jahren zweimal (als Zuschauer) erlebt, das auf der Bühne ein Verstärker hopps gegangen ist:
Einmal hat ein Transistor Bassverstärker keinen Ton mehr von sich gegeben und einmal ist aus einem Bassman weißer Rauch aufgestiegen und nix ging mehr (dieser war jedoch lt. Besitzer gerade von der Überholung aus der Werkstatt zurückgekommen).
Also sollte das Ausfallrisiko minimiert werden, wenn man einen sicheren Transport gewährleistet und die Amps nach Röhrenwechsel oder Reparatur vorher nochmal unter Realbedingungen im Proberaum testet.
Röhrenwechsel während des Auftritts halte ich persönlich für nicht so praktikabel, zumindest nicht bei meinem AC-30, wo ich die Rückwand aufschauben und die Verstärkerchassis rausziehen muß.
Die Lösung mit dem Crate Powerblock gefällt mir ganz gut, zumal dieser auch sehr universell einsetzbar ist. Auch notfalls ließe sich damit eine PA-Box betreiben.
Aber meines Wissens nach ist dieser nicht mehr im Handel, oder?
Mikes Lösung, den Amp des Harpers zu nehmen ist natürlich auch gut. Aber um dafür einen Harper in die Band zu nehmen, dafür erscheint mir das Opfer zu groß :-)
Ich habe für Notfälle immer meine Palmer PDI-9 Speaker Simulation dabei, über die ich im Fall der Fälle mit dem Effektboard in die PA gehen würde.
Notfalls könnte man ja auch in den zweiten (unabhänigen) Kanal eines Röhrenverstärkers eines Mitmusikers gehen. Klingt vielleicht bescheiden, aber um ein Konzert zu Ende zu spielen müsste es wohl reichen.
Viele Grüße
Dan
Dieser Beitrag ist älter als 3 Monate und kann nicht mehr beantwortet werden.