Re: (Strat) Strat
Beitrag von michaels vom Januar 23. 2009 um 12:24:53:
Als Antwort zu: (Strat) Strat geschrieben von Michael (Jacuzzi) am Januar 23. 2009 um 11:32:47:
Hallo Michael,
Ich habe einen Heidenrespekt vor dem Mann. Wenn man es in der Popmusik schafft, so zu spielen, dass jeder nach 2,3 Tönen erkennen kann, wer da spielt, Hut ab.
Ich mußte in den 80ern, als ich Teile meines Studiums mit Tanzmusik, den Begriff Cover gab es damals in dem Zusammenhang noch nicht, verdiente, häufig Gilmour kopieren. Jochen schreibt, Finger als Basis. Auf jeden Fall, das setzen wir alle wohl bei den Guten ohnehin voraus. Was mir noch in Erinnerung ist - während andere Ende der 70er, Anfang der 80er, die technische Möglichkeiten zur Sustainverlängerung fast ausschließlich über Gain und Zerre nutzten, ging er einen anderen Weg, weil er im Kern immer irgendwie clean bleiben wollte. Also etwas Zerre, etwas Compression, etwas Raum. Ich glaube mit einer guten Strat, einem Röhrenamp mit gutem Clean, einem Compresor auf Ross-Basis wie Keeley oder Retro-Sonic, zur Not auch der gute alte MXR, und einem Delay ist man da.
Und auch wenn ich in den letzten vier Jahren meine Anlage völlig auf Einkanaler und Brett umgestellt habe und mich das AX deshalb einfach nicht interessiert, glaube ich, dass man damit und eingehendem Tweaking sehr nahe an Dein Kneipenerlebnis kommt und das eine gute Alternative zu o.a. Aufwand darstellt.
Ich dachte auch immer, für so einen Ton müsse man 11er spielen, aber er hat wohl immer 10-46 oder 10-52 gespielt. GHS bietet aktuell einen DG-Signature-Satz heraus, wann kommen Signature Plecs und Potiknöpfe. Dazu schreibt das GHS-Marketing 10, 12, 16, 28, 38 or 48.
Tweak on you crazy professor, mfgm
: Liebe Vor-Session-Welt, : gestern war ich in einer Kneipe. : (Bis hierhin natürlich keine Überraschung und wenig Neuigkeitswert.) : In der Kneipe lief Musik. Und zwar (jetzt kommt's langsam) irgendeine Live-Platte von Pink Floyd. Mit SOYCD und anderem. (War nicht diese Aufnahme, klang aber so ähnlich.) : Mannometer: Ich war wirklich überrascht von diesem unglaublich mächtigen Stratsound. Es war mir über Minuten nicht möglich, dem Kneipengespräch zu folgen, weil ich meine Ohren überhaupt nicht mehr von diesem Sound abwenden konnte. Auffallend war insbesondere, dass die Gitarre vom höchsten bis zum tiefsten Ton absolut ausgewogen und überall gleich fett geklungen hat. Ich mag ja überhaupt nicht, was dieser Typ und seine Band da spielen, aber trotzdem: Hut ab davor, wie es klingt. (Nebenbei gewinnt er mit seinem Gitarrensound ja noch einen kleinen bandinternen Contest: Neben dieser Klampfe klingen sogar die keyboards ein bisschen dünn.) : Jetzt mal, nur so interessehalber, meine Frage: Weiß irgendeiner von euch Spezialisten, die ihr den ganzen Tag nichts anderes macht als Gitarrenzeitschriften zu lesen, wie der das anstellt? Dass eine Strat im Spiel ist, habe ich verstanden. Und nach Ohr würde ich sagen, dass da ein ziemlich intensiver Kompressor am Werk ist. Aber was für einer? Und was das wohl für Amps sind? Keine Ahnung. : Und dann würde mich, da ich mir zu Hause ja bald ein Terrarium einrichte, natürlich auch noch interessieren, ob die ECHSE ein Pink-Floyd-Preset hat, und ob das auch so klingt! : Mit der Hoffnung auf Aufklärung und Weiterbildung, : Euer Michael (Jacuzzi)
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