Re: (Amps) Röhrenwechsel und Biasabgleich?
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Beitrag von The stooge vom Januar 12. 2008 um 21:05:27:
Als Antwort zu: (Amps) Röhrenwechsel und Biasabgleich? geschrieben von rolli am Januar 12. 2008 um 19:59:06:
Mojn Rolli,
Laut Bedienungsanleitung muss dann ein Biasabgleich vorgenommen werden. Nun - wie erkenne ich dass dies nötig ist?
1. Mit den Augen 2. Mit den Ohren 3. Mit einem Messgerät
1. Die Anodenbleche glühen rot und die Röhren werden heiß, der Amp zerrt unangenehm. Dann ist die negative Gittervorspannung und der Ruhestrom zu hoch (=hot bias).
2. Der Amp kratzt und 'wird nicht richtig warm'. Dann ist die negative Gittervorspannung und der Ruhestrom zu niedrig (=cold bias).
3. Puristen stellen erst bei gezogenen Endröhren die korrekte negative Gittervorspannung ein und regeln sie dann mit Frequenzgenerator, Oszilloskop und dummy load, bis die Sinuskurve keine 'Ecken' mehr aufweist. IMHO überflüssig, wenn man's nicht an den Augen und den Ohren hat.
Zu Dir: Da Du von 6L6 auf EL34 wechselst, wird Fall 1. nicht eintreten sondern Fall 2. Der Abgleich ist unvermeidlich da sie sehr unterschieldich Gittervorspannungen benötigen (nach RTT: EL34 -13,5 V, 6L6 -37 V, variiert latürnich nach Beschaltung). Ich kenne den GT-Amp nicht, aber Mr. Pittman wird ja wohl irgendwo in seinem Manual erklären, wo das Trimmpoti für die Gittervorspannung sitzt. Im besten Fall ist es außen am Chassis, so dass man den Amp zulassen kann und den Bias bei laufendem Betrieb einregelt. Also rein mit den neuen Röhren und solange an dem Poti gedeht, bis es richtig klingt. Wenn Du auf Fall 1. achtest, kannst Du nichts kaputtmachen.
Mast- und Schotbruch un ne schöne Jrooß, Mathias
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