Re: (Band) Was zum Teufel muß ich eigentlich noch tun...


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Beitrag von bO²gie vom Dezember 30. 2005 um 13:13:35:

Als Antwort zu: (Band) Was zum Teufel muß ich eigentlich noch tun... geschrieben von Woody am Dezember 30. 2005 um 01:27:45:

Moin Woody -

: ...um eine Band zu finden?

schöne Anekdotensammlung. Am besten hat mir der verstimmte Bassist gefallen. Aber mal konkret zu deinem Thema: die passenden Mitmusiker zu finden, ist ein schweres Unterfangen. Zu warten, das sie einem entgegengeflogen kommen, funktioniert nicht. Kleinanzeigendjschungel durchforsten funktioniert meist genausowenig. Ich hab die Torturen auch schon mehr als einmal durchgemacht. Die beste Erfahrung die ich gemacht habe, war Sessions zu besuchen. Bzw ich hab mal eine eigenen Jamsession Reihe in einem Hamburger Club organisiert. Einmal im Monat Jam mit kleinem Rahmenprogramm, so das es für's Publikum nicht allzu krautig wird. Ich hab' das zwar nicht gemacht, um eine Band für mich zu finden, aber als Nebenprodukt (kommt ja auch in der Raumfahrtforschung vor) entstand eine Band die bis heute Bestand hat. Meine kleine Countrykapelle, Cpt. Stubing & the Loveboats, entstand nämlich aus dem Wunsch mit einem Kontrabassisten aus dem Jamrahmenprogramm mal was zu starten. Der wiederum hatte einen Sänger an der Hand, mit dem er früher mal was gemacht hat und mit dem er wiederum was machen wollte. So hab' ich Peter, den Captain des Loveboats, kennengelernt. Ich hab dann noch den Schlagzeuger meiner alten Punkband reaktiviert und Peter kannte noch einen zweiten Kontrabassisten und ich noch einen zweiten und dritten Gitarristen und schon war eine kleine Kauntry-Bigband gegründet. Die hielt zwar keine Ewigkeit, aber vor einiger Zeit nahm ich wieder Kontakt zu Peter auf und seitdem gibt's das Loveboat als Duo mit Gästen im Beiboot.

Was ich sagen will: geh in die Clubs, schau wo Sessions stattfinden. Wenn dir jemand sympathisch ist (musikalisch und persönlich) dann frag einfach ob man nicht mal was gemeinsam probieren will. "Vor Ort" aufeinandertreffen erspart viel Frust im Vorfeld. Bei Kleinanzeigenkandidaten hab ich hingegen eher das Gefühl das die meisten besser in einen Therapieplatz statt in eine Chiffreanzeige investiert hätten.

Nicht verzagen, irgendwo da draussen wartet jemand auf dich der die 7 vor dem maj versteht und was von Miles auf dem Kamm blasen kann.

Gruss und so ...
Boogie



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