Aussensaiter Forum

Diskussionen mit neuen Beiträgen

Hier darf jeder frei heraus seine Meinung sagen, solange niemand beleidigt wird. Auf Postings von Vollidioten sinnvollerweise gar nicht erst antworten.
Extrem unerwünscht sind reine Werbe-Beiträge. Danke.

Derzeit nix Neues in der AS-Börse - vielleicht magst Du das ändern?

Nix los die nächsten 30 Tage?!

(-) Header verbergen



Übersicht

(Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett

Hallo,
ich habe mir einen sogenannten fretboard-conditioner
gekauft.
Das Griffbrettholz (schwarz) ist extrem trocken.
Da habe ich es schon mehrmals behandelt, es wird auch schon
besser, es wird zunehmend dunkler. Die Poren schließen sich
sehr langsam. Mache ich einen Fehler, wenn ich bis zu Sättigung Öl
zugebe,bzw. weiter mit dem Öl behandele, oder kann das negative Aus-
wirkungen haben ?
Der Hals ist schon älter.
Thanx

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hi,
neben dem guten Tipp von Kai-Peter mit dem abreiben solltest Du nur noch darauf achten das es besser ist eher öfter mit weniger Öl als seltener mit drüberjauchen zu arbeiten.
Ach ja..... immer spezielle Griffbrettöle oder etwas für empfindliche Möbel nehmen.
Waffenöl, wie Ballistol löst zwar den Schmand gut vom Brett, aber im blödesten Fall auch den Klebstoff, mit dem es auf dem Hals aufgeleimt ist.

Grüße
MIKE

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



: Hallo!
:
: Nur am Rande bemerkt, macht auch Griffbrettöl aus minderwertigem Holz kein hochwertiges.
:
: Gruß
:
: Matthias

Hi,
ja und was soll das heissen ?
Das ein schwarzes Griffbrettholz minderwertig ist ?
Es gibt kein minderwertiges Holz !
Evtl. schlecht, weil schnell getrocknet, oder aufgrund der Klangeigentschaften nicht geeignet, aber aufgrund einer Farbangabe -schwarz- , hmmmm

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hallo,

: ja und was soll das heissen ?

Genau das, was ich geschrieben habe.

: Das ein schwarzes Griffbrettholz minderwertig ist ?

Nein, das soll es nicht heißen.

: Es gibt kein minderwertiges Holz !

Ach? Nicht? Dann gibt es auch kein hochwertiges? Interessante Theorie.

: Evtl. schlecht, weil schnell getrocknet, oder aufgrund der Klangeigentschaften nicht geeignet, aber aufgrund einer Farbangabe -schwarz- , hmmmm

So und jetzt noch einmal langsam, damit es auch jeder versteht: Öl macht aus schlechtem Holz kein gutes. Dieser Satz bedeutet nicht mehr, als daß Öl aus schlechtem Holz kein gutes macht. Auch nicht weniger. Vor allem zu der Frage, ob das hier fragliche Griffbrett aus gutem oder schlechten Holz ist, sagt dieser Satz nichts.

So einfach ist das.

Mahlzeit

Matthias

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



: Hi,
... Waffenöl, wie Ballistol löst zwar den Schmand gut vom Brett, aber im blödesten Fall auch den Klebstoff, mit dem es auf dem Hals aufgeleimt ist.
...
: Grüße
: MIKE

Das ist mir neu! Ist das schon mal jemandem passiert? Ich benutze eigentlich nur Ballistol aufgrund der hervorragenden Eigenschaften. Da es auf rein pflanzlicher Basis hergestellt ist und sogar im medizinischem Bereich eingesetzt wird, würde mich eine solch aggressive Eigenschaft wundern.

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hi,
anlösen hat ja nichts mit aggresiven Eigenschaften zu tun.
Sehr gutes Lösemittel für viele Stoffe ist ja auch Wasser und man wäscht sich damit ;-)
Und ja - die Warnung kam vom André der´s als Gitarrenbauer wissen muss.
Aus des Chemikers Sicht kann ich das aber auch durchaus nachvollziehen.
Wir machen z.B. Klebstoffe für die Lebensmittelverpackung (das zu erklären würde den Rahmen sprengen)
Extrem bösartige Füllgüter sind z.B. Pfeffer, Nelken und diese unsäglichen Wunderbäume.
Die ätherischen Öle migrieren durch den inneren Film und schädigen arg den Klebstoff, bis die Lagen auseinander fallen.
Da ist Ballistol aber sicherlich noch weitaus "aggresiver"


Grüße
MIKE

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hi,
Ich zweifele nicht, dass da was dran sein mag. Nur, habe ich von keinem, der Ballistol tatsächlich anwendet, jemals gehört, dass das Mittel geschadet hätte. Und da es audrücklich zur Holzpflege empfohlen wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass es Leim, der ja oft in der Holztechnik eingesetzt wird, löst.

Klar hat es es lösende Eigenschaften. Sonst würde es ja nicht reinigen, aber das kann ja z.B. Lemonenöl auch ohne dem Leim zu schaden.

Gruß

Marcello

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Mojn Jens,

Das beste Öl für's (unlackierte) Griffbrett und überhaupt für unlackiertes Holz ist welches auf Leinölbasis. Es zieht in das Holz ein und polymerisiert (auf Deutsch: verharzt) und imprägniert auf diese Weise das Holz. Außerdem 'feuert' es das Holz an, es lässt die Holzmaserung schöner hervortreten. Ist auch wesentlich billiger als der Scheiß, den die Gitarrenindustrie einem andrehen will. Gibt's in besseren Malerläden und Baumärkten.
Wenn Du besonders lieb zu Deinem Grifbrett sein willst, mischst Du die erste Ölung im Verhältnis 1:1 mit Terpentin - richtigem pflanzlichem, kein Terpentinersatz.
Weil's polymerisiert, müssen alle Ölrückstände nach 10 min sorgfältig abgewischt werden, sonst hast Du einen klebrigen Schmier, den Du nur schwer wegkriegst.
Vorgehen: 1. Ölung, zehn Minuten warten, Rest wegwischen, 2. Ölung, zehn Minuten warten, Rest wegwischen. Nach 24 Stunden nächste Ölung, zehn Minuten ... etc. Im 24-Stunden Rhythmus solange ölen, bis das Holz kein Öl mehr annimmt. Dann alles halbe Jahr eine Ölung. Dass das Griffbrett vorher topsauber sein muss, versteht sich wohl von selbst.

Die Prozedur nimmst Du entweder mit Haushaltspapier vor, das Du danach verbrennst, oder mit Lappen die Du danach luftdicht verschleießt. Das polymerisierende Öl hat nämlich Eigenschaft sich selbst zu entzünden. Aber keine Sorge, nicht im Holz, eine unfreiwillige Montereynummer à la Jimi Hendrix bleibt Dir erspart.

Wünsche vergnügliche Ölung, Mathias

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



: Wie gesagt - dem Holz schadet es auch nicht.
: Wohl aber u.U. dem Klebstoff sehr wohl.
: Der Leim für´s Griffbrett ist übrigens keineswegs Weißleim wie Ponal oder ähnliches.
:
: Grüße
: MIKE

Hi,
Ja eben, sondern ein völlig unelastischer Spezialleim, der noch extremer
aushärtet.

Ich denke wir verbleiben so: Ich kann´s empfehlen und Du hast eventuell Bedenken ;-)

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



: hi matthias,
Mojn Falk,

: - spiel ich im regen oder was?

Natürlich nicht. Aber schwitzt Du nicht? Der agggresssivvve Handschweiß laugt das Holz aus und versprödet es, lässt es splittern und quellen, bis sich Dein armes, geschundenes und vernachlässigtes Griffbrett unter Deinen Fingern in Splitter und Brösel auflöst - na, hab ich Dich jetzt richtig erschreckt?

Huhuu und schöne Grüße, Mathias

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hallo Falk,

ohne Ölung wird dein Palisander-Griffbrett durch Austrockunung schrumpfen, an anderen Stellen durch Svchjweißaufsaugung quellen (nein, die beiden Effekte hebn sich NICHT auf...), und das Ende vom Lied sind schiefsitzende (OK, OK: schief sitzende) Bundstäbchen.

Vom Grünspan an den Bundkanten fange ich erst gar nicht an.

cu, ferdi

Die letzte Ölung



: ich habe mir einen sogenannten fretboard-conditioner
: gekauft.
: Das Griffbrettholz (schwarz) ist extrem trocken.
: Da habe ich es schon mehrmals behandelt, es wird auch schon
: besser, es wird zunehmend dunkler. Die Poren schließen sich
: sehr langsam. Mache ich einen Fehler, wenn ich bis zu Sättigung Öl
: zugebe,bzw. weiter mit dem Öl behandele, oder kann das negative Aus-
: wirkungen haben ?
: Der Hals ist schon älter.


Moin Jens,

seit Jahren lese ich in englischsprachigen Newsgroups den
Tipp, das Griffbrett mit Lemon Oil (zu deutsch Zitronenöl)
einzureiben. Ich mache das seit vielen Jahren bei allen
meinen Gitarren, und zwar bei jedem Saitenwechsel. Einfach
die Bünde damit benetzen, abreiben, reinigen und
überschüssiges Öl abwischen. Zitronenöl kriegst du für
wenige Euro in jeder Apotheke. In ebuy habe ich es auch
schon häufig gesehen.

Blues'n'Gruß
Jürgen


Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



: Hi,
:
: wieso benutzt du nicht einfach ein Öl, das nicht zur generellen Holz-, sondern zur Griffbrettpflege empfohlen wird - zB das Griffbrettöl von Rockinger. Riecht auch besser.
:
: cu, ferdi

: Hi,
:
: wieso benutzt du nicht einfach ein Öl, das nicht zur generellen Holz-, sondern zur Griffbrettpflege empfohlen wird - zB das Griffbrettöl von Rockinger. Riecht auch besser.
:
: cu, ferdi

Hi,

wie gesagt, ich habe mit Ballistol bisher gute Erfahrungen gemacht. Nichtsdestotrotz respektiere ich andere Meinungen und werde in Zukunft darauf hinweisen.

Zu erwähnen wäre noch, dass ich das Griffbrett nicht in Ballistol ersäufe, sondern nur wenig per Tuch auftrage, kurz einwirken lasse und dann den Rest wieder mit einem Tuch entferne. Während anderes Öl sicher auch gute Eigenschaften hat, so kann Ballsitol das Holz vor Austrocknung (Hierdurch kann das Griffbrett auch Leiden, vor allem an den Bünden) und Verschmutzung bewahren. Darüber hinaus ist es abolut Harz - und Fettfrei, Im Gegensatz zu manchen anderen Pflegemitteln, die zuweilen genommen werden. Wie gesagt, ich halte die Aussage vom Herrn Waldenmeier jetzt nicht für Unsinn, aber ich benutze Ballistol schon wirklich lange auf allen meinen Gitarren und habe noch nie etwas Negatives bemerkt bzw. von jemandem erfahren. Bis jetzt jedenfalls. Sonst würde ich das nicht empfehlen und deswegen habe ich bisher auch nicht die Notwendigkeit empfunden was anderes zu probieren. Dies gilt allerdings nur für Ballistol ( Das zwar allgemein als Waffenöl eingestuft wird, aber eigentlich beschreibt das nur eine von zig kritschen Anwendungsmöglichkeiten ) und kein anderes Waffenöl . Der Herr Waldemeier hat sicherlich mehr Gitarren in den Händen gehalten wie ich und insofern kann ich seine Meinung nicht anzweifeln, aber dennoch meinen eigene Erfahrungen vertrauen.


Gruß

Marcello

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hi.

Der Herr Waldemeier hat sicherlich mehr Gitarren in den Händen gehalten wie ich ..

Das glaube ich auch.

Natürlich kannst Du machen was Du willst mit Deinen Griffbrettern. Aber es mag langfristige Nebeneffekte geben die nur jemand mit der Erfahrung eines André absehen kann. Ich weiß es in diesem Fall zwar nicht aber: in dubio pro andré.

Das Schöne an Experten ist ja, dass man, wenn man sie fragt, davor bewahrt wird, jede einzelne schlechte Erfahrung selber machen zu müssen.

Ich nehme übrigens Erdnussöl, auch weil ich mir nichts synthetisches auf mein schönes Holz schmieren möchte. Und schon gar nicht etwas was "Waffenöl" heißt. Im Prinzip geht aber jedes Öl was auch in einen Salat kommen könnte. Erdnussöl wird nicht ranzig, verdunstet nicht so schnell wie einige der Limonenöle und es riecht unauffällig. Alle halbe Jahre einmal vorsichtig einwirken lassen, dann gut abwischen.

Nur dann und wann muss ich die Eichhörnchen verscheuchen wenn sie wieder mal auf der äußeren Fensterbank sitzen und sich überlegen, wie sie das lecker riechende Instrument durch die Balkontür kriegen könnten.


Gruß,
groby
*

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hi,

also ich kann mich Marcello bloß anschließen: Ich verwende Ballistol seit über 10 Jahren an verschiedensten Fender, Gibson und sonstigen Gitarren (akustisch und elektrisch - auch Bässe, Mandolinen und was weiß ich noch was...). Mir ist noch nicht mal ansatzweise irgendetwas aufgefallen, dass sich das Griffbrett ablösen könnte. Ich habe das von Andre vor kurzem auch schon mal gelesen - habe daraufhin meinen Gitarrenbauer angesprochen, der mit den Schultern gezuckt hat, und sowas in der Art gesagt hat wie "es kann einem auch in einer engen Gasse ein Schwein auf den Kopf fallen" ;-)

Also ich kann wirklich nur in den höchsten Tönen davon schwärmen - ich habe voher auch so Sachen, wie Lemon-Oil und so probiert und finde Ballistol viel besser - man kriegt die Saiten sauber, das Griffbrett wird schön - und im Studio öl ich mir zum spielen auch die Saiten ein, denn das flutscht dann so schön - und ich mag's, wenn's flutscht ;-)

Das waren meine 20 Pfennich...

Viele Grüße vom highseppl!

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Moin.
Ballistol nennt sich selbst nur "Spezialöl" und es wird auf diverse Anwedungen hingewiesen. Da es auch desinfizierend ist, habe ich eine Flasche in meiner "Outdoorausrüstung". Sehr gut ist das Zeug auch bei der Lederpflege und tatsächlich bei der Pfotenpflege von Hunden.
Früher stand auf den Flaschen übrigens "Universal-Spezialöl", was mich immer köstlich amüsiert hat.
Für Gitarren nehme ich das nach Andres Warnung allerdings nicht mehr, momentan nutze ich nur noch DrDuck´s Axwax.
Gruß
Ugorr

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



: Nur dann und wann muss ich die Eichhörnchen verscheuchen wenn sie wieder mal auf der äußeren Fensterbank sitzen und sich überlegen, wie sie das lecker riechende Instrument durch die Balkontür kriegen könnten.



*g*
und genau deshalb nehme ich einfach Olivenöl, bevor meine Liebsten angeknabbert werden.
Natürlich "extra virgine" ;-)

Nähmaschinenöl (harz- und säurefrei) tut's allerdings genauso - sagt u. a. die Gitarrenbauerin Cornelia Traudt.

greetings
guitar-hero



Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



: Nähmaschinenöl (harz- und säurefrei) tut's allerdings genauso - sagt u. a. die Gitarrenbauerin Cornelia Traudt.

Die traudt sich ja was... Dürfte auch ein mineralisches Öl sein, es gehört in Nähmaschinen, meinetwegen auch zweirädrige.
Ich würde mich an die Empfehlungen von André halten, und auf Ballistol (so sehr ich es auch selber mag *g*) und diverse andere mineralische Öle verzichten. Mathias' Technologie mit dem Leinöl kann ich gut nachempfinden, Olivenöl ist nicht so optimal, das der Walnuss ist auch gut, trocknet aber sehr langsam. Leinöl ist aber perfekt. Sehr gut ist Viol, speziell für Streichinstrumente und deren Griffbretter. Nicht unbedingt billig aber doch sehr ergiebig; es mach auch gleich einen guten Reinigungsjob

Gruss
Micha

Es gibt auch Öle für Griffbretter, die versiegeln die Oberfläche fast wie ein Lack. Nur dörrt das Griffbrett darunter weiter aus, und wenn man es wiedereinmal tränken will, verweigert es jeden Tropfen bzw. stellt sich sehr störrisch.

Re: (Technik) Wieviel Öl muss ans Griffbrett



Hallo !

Ich glaube, jetzt muß ich zu dieser Öl-Hype auch noch meinen Senf geben

Erstmal: Hier sind 3 verschiedene Vorgänge fröhlich durcheinander geschmissen worden:
1. Holzschutz von unbehandelten Hälsen,z.B. aus Ahorn.
2. Pflege von (normalerweise) unbehandelten Palisander/Ebenholz/PauFerro Griffbrettern
3. Pflege von lackierten Ahornhälsen

für 1. eignen sich, mal von Lacken abgesehen, vor allem Leinöl (linseed oil) und Tungöl (tung oil, danish oil) wobei ich Leinölprodukte bevorzuge, da Tungöl erstens giftig ist, zweitens schlecht riecht (angeblich nach ranzigem Schweineschmalz) und drittens relativ schwer zu bekommen ist.(einfach mal in Google die Suchbegriffe Leinöl und Tungöl eingeben!)
Für den Vogelaugenahornhals (und auch den Korpus)meiner Warmoth-Tele habe ich bis zu den Griffbrettkanten ein Leinölprodukt (LIVOS Ardvos) verwendet, das sehr gut zu verarbeiten ist und auch eine sehr griffangenehme Oberfläche ergibt. Davon habe ich allerdings NICHTS aufs Palisander-Griffbrett gebracht, da erstens Palisander keinen Holzschutz braucht und zweitens auf dem sehr dichtgemaserten Palisander leicht eine glänzende Schicht entsteht, was ich absolut nicht mag.
Mit dem Livos-Zeug habe ich übrigens auch die Esszimmer-Tischplatte aus Buche behandelt, mit optimalem Ergebnis.
Mit anderen Ölarten würde ich hier nicht experimentieren, allein schon wegen des Eichhörnchen-Problems ;-))

für 2. und 3. benutze ich dieses fein riechende Zeugs, heißt glaube ich d'Andrea Lemon Oil.

so, das war jetzt meine persönliche Meinung, ansonsten kann jeder seine Klampfe kaputtmachen mit was er will.

Gruß Martin