Re: was passiert eigentlich beim mastering??
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Beitrag von martin vom Februar 28. 2005 um 16:23:09:
Als Antwort zu: was passiert eigentlich beim mastering?? geschrieben von heepman am Februar 28. 2005 um 15:08:32:
hallo!
wenn der gesamtsound schon einmal ganz brauchbar ist und ihr auch noch gut gespielt habt, ist ein masteringversuch eigentlich immer lohnenswert.
die profis können da unglaubliche wunderdinge vollbringen, mir als engagierter laie fallen da spontan folgende dinge ein:
- eine kombination von compressor/limiter auf die summe geben
- wenn ein instrument besonders herausbricht aus dem gesamtsound helfen auch mehrbändige limiter. auf diese weise lässt sich ein zu lautes drumset oder ein zu leiser bass manchmal ganz gut korrigieren. die einstellarbeit für so einen mehrbändigen frequenzabhängigen limiter ist aber die reine hölle...
- falls die aufnahme zu trocken ist, evtl. noch ganz leicht mit etwas raumhall (ambience) anhauchen. aber vorsicht, der hall wirkt auf die ganze band, nicht nur auf einen zu trockenen gesang... wer hier zuviel des guten macht, sorgt dafür, dass der mix so klingt wie der sound, wenn du gerade eine große leere halle betritts und 200m weiter hinten eine band gerade soundcheck macht! evtl. hier den hall nur wieder einem bestimmten frequenzband zuordnen, z.b. nur den oberen mitten, so dass bass und bassdrum trocken bleiben.
wie du siehst, kann man beim mastering auch eine ganze mende versauen. ich halte mich selbst nicht für so gaaanz blöd in sachen recording, aber trotzdem habe ich leider oft die erfahrung gemacht, dass ich eine eigentlich schon ganz gute aufnahme beim versuch des masterings immer weiter "verschlimmbessert" habe.
am ende zeigte der a/b-vergleich, dass es ohne mein mastering wirklich besser klang, nur halt leiser.
trotzdem, versuch macht klug, wieso also nicht probieren?!
gruß martin
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