Re: (Gitarre) Unterschiede bei amerikanischen Fender Strats
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Beitrag von Matthias vom Februar 06. 2005 um 13:39:03:
Als Antwort zu: Re: (Gitarre) Unterschiede bei amerikanischen Fender Strats geschrieben von Willi am Februar 06. 2005 um 13:16:07:
Hallo,
: Weil ich aber nur zwei Gitarren habe, kann es doch durchaus sein, daß ich aufgrund irgendwelcher Umstände, Richtungswechsel etc irgendwann ein anderes Modell brauche oder möchte.
Das ist absolut richtig. Es gibt sogar Menschen, die behaupten, dass man nie genug Gitarren haben könne.
: Man weiß ja nie und da ist es doch von Vorteil, wenn man alle Optionen offen hat, oder?
Ich sehe das ein wenig anders. Kompromisse sind wie lauwarmes Badewasser, Gitarren soll man mit Leidenschaft kaufen. Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn du nichts falsch machen möchtest. Besser als "nichts falsch machen" ist aber etwas richtig zu machen.
Dann noch was ganz anderes. Stell dir mal vor, du hättest in den frühen Achtzigern eine Gitarre gekauft. Sie wäre schweinchenrosa oder schlüpferblau gewesen. Mit Floyd Rose und Hockeykopfplatte, aktiven Pickups und einer Schaltung, für die ein Studium der Elektrotechnik durchaus von Vorteil gewesen wäre. Das war damals gängige Ware. Wenn du die jetzt verkaufen wolltest, würdest du mitleidige Blicke ernten.
Hättest du damals stattdessen eine total unmoderne zehn jahre alte Strat mit großer Kopfplatte, 3-Punkt-Befestigung und schlappen Singlecoils gekauft, dann könntest du jetzt "Vintage" rufen und alles wäre gut. Woher willst du heute wissen, welche Gitarren irgendwann den besten Wiederverkaufswert haben?
Kauf die Gitarre, die DIR gefällt. Das kannst du erst entscheiden, wenn du sie in der Hand und am Amp hattest. Dafür gibt es wie immer zwei Wege: Entweder in einen Laden oder alle in Frage kommenden mit Rückgaberecht bestellen.
Gruß
Matthias
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