Re: Gibson vs. Tokai - ein neues Verfahren
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Beitrag von Michl vom Juni 09. 2004 um 13:58:19:
Als Antwort zu: Gibson vs. Tokai - ein neues Verfahren geschrieben von Jochen am Juni 09. 2004 um 10:32:38:
Hallo,
Uwe schrieb' ja schon und dem schließe ich mich an daß es erstmal ganz in Ordnung ist, wenn jemand Lizenzgebühren zahlt, der etwas patentiertes nachbaut. Auf der anderen Seite riecht die ganze Sache auch etwas schimmelig. Gibson hat die Liebhaber seiner Ikone Les Paul jahrzehntelang nicht sehr pfleglich behandelt. Die haben sich dann eben mit vergleichbarer oder besserer Qualität anderswo versorgt. Wer nicht "Gibson" auf der Kopfplatte stehen haben will, findet ja reichlich Auswahl. In Japan ist Gibson ja soweit gegangen, sich mit seinen kopierenden Konkurrenten zu arrangieren (Orville). Offensichtlich gehen jetzt die Geschäfte der Kopierer besser, als die von Gibson. Was mich auch nicht wundert, wenn ich mir die derzeitige Fertigungsqualität einer Standard anschaue. Und die ist schon sehr teuer. In dieser Situation also den Kopisten zu verklagen, ist verständlich, aber auch ein wenig armselig. Hätten sich frühere Gibson-Managements um ihre Kunden gekümmert, wären die Kopien nie so weit in den Markt gekommen.
Grüße, Michl
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