Re: Booster vor Fender Champ
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Beitrag von ferdi vom März 15. 2004 um 23:17:18:
Als Antwort zu: Booster vor Fender Champ geschrieben von Ben am März 15. 2004 um 22:05:32:
Hi Ben,
ich würde sagen, nein, da kann nichts kaputtgehen. Am Speaker jedenfalls als Letztes. Du boostest doch die Vorstufe des Champs bis in die Kompression, um eben diesen Sound zu erreichen, ohne dass du per Volumeregler auch die Endstufe bis in die Kompression fahren musst - empfindlichen Ohren sind ja selbst 6W zuviel ;o)
Was heißt "viel lauter"? Viel lauter als ohne Booster mit gleicher Potistellung am Amp, oder viel lauter als der Champ mit allen Knöppen auf 10?
Ist es einer mit 6V6? Sagen wir mal, die 6W entsprechen dem cleanen Maximaloutput, dann kommen voll aufgedreht vielleicht 12, maximal 15W raus. Da er beim Boosten verzerrt und komprimiert, werden es vielleicht 20. Der Weber kann das eh verknüsen, die Belastungsangaben beziehen sich auf 24 Stunden / 7 Tage die Woche. Das gefährdetste Teil wird der niedliche Ausgangsübertrager des Champ sein. Bevor er sich durchgekocht verabschiedet, hat er aber schon längst durch einen brutal im Bass zusammensackendes Signal auf sich aufmerksam gemacht, denke ich. Je nach Dimensionierung kann auch der Netztrafo für Begrenzung sorgen.
Hm. Ich meine, bevor es gefährlich wird, hört es sich ungesund an. Mein Ferditone hat aus eben diesem Grund einen neuen Netztrafo bekommen, und an einem neuen Ausgangsübertrager bin ich gerade am Rumüberlegen - aber nicht, weil was kaputt gehen kann, sondern weil ich es mag, wenn die Röhren zerren und komprimieren, nicht die Trafos.
Marshall-Spieler sehen das anders :o)
cu, ferdi
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