Re: (Philosophie) einsame Insel
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Beitrag von SerrArris vom März 05. 2004 um 09:08:15:
Als Antwort zu: (Philosophie) einsame Insel geschrieben von Matthias am März 02. 2004 um 18:42:40:
Servus alle beisammen!
Dann will ich mal auch eine kleine Liste anbringen, vielleicht mit Titeln, die hier größtenteils noch nicht gefallen sind. Hmm, war eigentlich gar nicht soooo schwer... Es gibt nur ganz wenig Alben, die ich von vorne bis hinten (und nicht nur ein paaar Lieder) so genial finde, das ich sie nie missen möchte. Als da wären:
"Death - the Sound of Perseverance"
Ja, Damals im Müller hab' ich mir nur das Painkiller-Cover angehört (Als alter Priest Fan) - Das fand ich genial. Und die Platte davor nach mehrmaligem Hören (Das hat seine Zeit gedauert) eine Offenbarung. Wahrscheinlich die Death-Metal Scheibe schlechthin - Komplex, Brutal, Zeitlos. Leider ist chuck zu früh verstorben.
"Quo Vadis - Day into Night"
Ebenfalls Death-Metal. Aus Canada. Auf diese Platte bin ich über Mp3.com gestoßen (und über den Hammer, welchen ich damals noch las ;-). Zitat aus ebenjener Zeitschrift: "Dringt in Regionen vor, die bis jetzt nur Formationen wie Death vorbehalten waren". Die Lieder haben mich (im Gegensatz zu Death) vom ersten Augenblick an mitgerissen. Für eine Metalband ungewöhnlich: Gute Texte, und sogar reine Instrumentalstücke. Zu dieser CD gibt es noch eine besondere Geschichte: Meine Mutter hat's geschafft, eben jene zu verlieren (in ihrem Sauberfimmel) - die Hülle hab' ich noch. Und in deutschland gab's die nicht mehr - also hab' ich sie glatt mir nochmal aus Amiland einfliegen lassen. Sagt einiges über die Bedeutung dieser CD für mich aus. (Bei meiner Abifeier war mein Lied zum Zeugnisabhohlen ebenfalls von dieser CD: "I believe")
"Cat Stevens - Tea for the Tillerman"
Da war ich mir nicht schlüssig, ob eben jene oder "teaser for the firecat". Von Cat Stevens ist jedes Lied ein kleines Schmuckstück.
"Schmidbauer - Viere"
Für mich der deutsche Cat Stevens. Und vor allem auf diesem Album, in dem die doch manchmal überzogene Produktion zurückgefahren wurde, sind herrliche Lieder aus dem Leben, und teilweise zum Melancholisch werden. Solche Songs hab' ich besonders gerne, was mich auch schon zum nächsten führt:
"Jennifer Warns sings Leonard Cohen: The famous blue Raincort"
Von meiner Freundin hab' ich mir das Greatest Hit's Album ausgeliehen. Ihre Warnung: "Leg' diese Cd ein, mach irgendwas anderes und nach einer Viertelstunde fragst du dich, warum's dir so scheiße geht." Hat sie recht gehabt, an diese Art von Musik muss man sich erst gewöhnen. diese "Best of" gehört inzwischen auch zu meinen Lieblingsalben. Nun, da war ich dann vor 2 Monaten im Plattenladen (LPs!) meines Verstrauens, und wie's der Zufall will, komm ich mit dem Verkäufer auf Leonard Cohen zu reden. (Zitat von dem Verkäufer: "Ja nie Cohen hören, wenn man schlecht drauf ist, sonst bringt man sich noch um."). Da hat er mir eben jene Schallplatte anhören lassen. Jennifer Warns schafft es, aus jeden der Lieder von Cohen etwas neues rauszuhohlen, oftmals in eine andere Stimmung zu versetzen, oder die Stimmung noch zu vertiefen. Die ersten 3 Lieder auf der B-seite sind ausreichend, jeden (nehm' ich mal an, so abgehärtet kann man nicht sein) Menschen in eine traurig-melancholische Stimmung sinken zu lassen. Ich hab's bis jetzt nicht geschafft, mir die chords von "Song of Bernadette" rauszuschreiben, weil ich das Lied nicht mehr als einmal hinteinander anhören kann. Und wahnsinns Arrangements auf dieser Platte (Mit Chor, wechselnde Bandbesetzungen...)
"Stevie Wonder - Talking Book"
Seine beste Scheibe. Punkt. Aus. Genau die richtige Mischung aus Liebesliedern ("Sunshine of my Live", "I believe") und Funkähnlichem ("Superstisious")
"Prince and the REvolution/Parade"
Erst vor einem Monat gekauft, aber schon ewig oft angehört. Genial.
"Phil Collins - Face Value"
Herrlich - auch wenn mich jetzt einige dafür hauen wollen. Viele wunderschöne stücke zum Träumen. ("This must be Love", "In the Air Tonight"). Hätte der Kerl doch nie "Another Day in Paradise" geschrieben, dann wäre heutzutage bei weitem nicht so ausgelutscht, wie er durch Radio & Fernsehen inzwischen geworden ist.
"Judas Priest - Screaming vor Vengeance"
An dieser Stelle hätte genauso gut "defenders of the Faith" oder "british steal" stehen können. Haupssache ein Priest Album ist dabei.
Den letzten Eintrag heb' ich mir noch auf, ich hab' garantiert was vergessen.
Macht's gut, Markus
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