Re: (Technik) Akku für Gitarrensender
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Beitrag von knorke vom November 20. 2003 um 23:00:17:
Als Antwort zu: (Technik) Akku für Gitarrensender geschrieben von Kai-Peter am November 17. 2003 um 09:57:05:
Hallo ihr alle, hallo Kai-Peter,
ich hab damals für meinen Sennheiser-Funk etwas gebastelt. Ist aber schon etwas her, hoffentlich kriege ich das noch richtig auf die Reihe. Das Problem bei diesen 9V-Block-Akkus ist ja die niedrige Kapazität. Und selbst wenn die Spannung nur etwas in den Keller geht, obwohl der Akku noch nicht wirklich leer ist, funkts nicht mehr optimal.
Also auf zu Conrad. Dort habe ich so Plastikblöcke für 8 AA-Batterien gefunden. Vier Akkus auf jeder Seite reinschieben, die sind dann automatisch in Reihe und obendrauf ist dann gleich ein praktischer Anschluss mit diesen beiden 9V-Block-Pinnoreks, wie bei den Batterien. So weit, so gut.
AA-Akkus haben ja 1,2V, mal 8 ergibt 9,6V. Das ist mehr als nötig, hat aber dem Sennheiser nie geschadet. Zur Not mal in den Spezifikationen wegen der Toleranz nachlesen. Jetzt hatte ich also einen "Block" mit 9,6V und 800 mAh. Heute gibts schon AA-Akkus mit 1800 mAh oder so. Hält also noch länger! Aber schon mit den 800ern waren ca. drei Proben drin, also über 10 Stunden!
So, bleibt noch die Frage, wie das Dingen in den Funk kommt. Der große Block selbst passt natürlich nicht rein, also hab ich ihn mit Klettband umwickelt (konnten die Akkus auch nicht mehr rausfallen) und an den Gurt getackert. (Störte mich beim Spielen nie!) Jetzt gibts bei Conrad Clips für 9V-Anschlüsse mit kurzen Kabeln. Zwei Stück kaufen. Einen kleinen Holzklotz organisieren und auf die genaue Größe eines 9V-Blocks sägen, feilen, wasauchimmer. Mit dem Holzbohrer in den Holzblock ein Loch von oben bis unten durchbohren. Dadurch kommt nun das eine Kabel mit dem Clip daran, an dessen freiem Ende wir anschließend den zweiten Clip (vom Kabel abknipsen) anlöten (auf die richtige Polung achten, also quasi "spiegelverkehrt" löten). Der gelötete Clip wird mit einem Klecks Heißkleber so auf den Klotz justiert, dass das Ganze wie ein selbstgebastelter 9V-Block aussieht. (An dem Punkt ham mich alle für bescheuert erklärt ;-) )
Jetzt den Holzblock in das Batteriefach des Senders einlegen und hoffen, dass sich trotz raushängendem Kabel das Fach noch schließen lässt. Bei Sennheiser gings, sonst müsste man vielleicht irgendwo ne Kerbe für das Kabel reinfeilen. Wir haben nun einen Sender, aus dem ein Kabel raushängt, und das hoffentlich bis zum 9,6V Giga-Power-Block reicht. Anklipsen und losspielen. Natürlich ohne Gewähr, dass das Gerät nicht wegbrutzelt wegen der +0,6V, aber wie gesagt, bei mir liefs einwandfrei.
Naja, hab mir dann ein Ladegerät für 4 Akkus zugelegt und 16 Akkus, die 800er waren nicht so teuer. 8 waren jeweils am Laden und 8 waren zum Leerspielen. Hat jahrelang super geklappt!
Hoffe, das hilft irgendwie. Ist nämlich mein Einstand hier .. ich hab die aussensaiter gerade erst für mich entdeckt!
Bis denn
knorke
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