hier die Kritik
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Beitrag von Matthias vom November 07. 2002 um 19:41:08:
Als Antwort zu: (Mp3) Mal wieder was zum anhören geschrieben von Satyr am November 03. 2002 um 22:46:15:
Hallo!
Es ist kein Wunder, dass der Text allseits (auch bei mir) keine Begeisterung hervor ruft. Du hast Dir mit einem "einfachen" Liebeslied ein nahezu unlösbares Thema genommen. Unglückliche Liebe kann man aus dem Ärmel schütteln, ein Abschiedslied ist in drei Minuten getextet, Streit in einer Beziehung ist auch gut zu verarbeiten. Aber ein schlichtes Liebeslied leidet darunter, dass keine "Story" da ist. Wer das richtig hinbekommt, dem gilt mein Respekt. Leider verzettelt man sich dabei in vielen Klischees, insbesondere wenn man kein Muttersprachler ist.
Was die Frage nach der "Akkordprogression" angeht, ist sie symptomatisch: Es sind mir zu viele Akkorde und zu wenig Melodie. Die Akkordwechsel sind manchmal ja ungewöhnlich, wirken für mich aber bemüht clever. Hast Du mal probiert, den Song ohne Gitarre zu singen? Dann zeigt sich, ob die Melodie "trägt". Meiner Ansicht nach folgen in einem guten Song die Akkorde der Melodie nur.
Das ist ein Grund dafür, dass ich sehr gerne ohne Gitarre meine Songs schreibe und dann hinterher die Akkorde raussuche, sozusagen selbst transkribiere. Gehört hier nicht so her, nur als Tipp.
Ich tue mich etwas schwer damit, zu den Backgroundvocals was zu sagen. Schließlich sind bv ja Teil des Arrangements und das hier ist doch eher noch die unarrangierte Version, oder? Gesanglich wünsche ich mir mehr Mut, das ist mit halber Kraft gesungen.
Sorry, das war jetzt alles nicht sehr positiv formuliert. Deshalb gleich hinterher: Ich finde es sehr gut, dass Du überhaupt Songs schreibst.
Gruß
Matthias
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